Ein Schuljahr im Ausland, weiterhin machbar!

Wirtschaftskrise und Schulzeitverkürzung erfordern allerdings neue Ideen

 

Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise rückt bei der Vorbereitung eines Auslandsjahres die Finanzierung in den Mittelpunkt. Die Verkürzung der Schulzeit wirft weitere Fragen auf. Die Wünsche der jungen Menschen sind aber weiterhin umsetzbar, wenn die Familien alle Chancen nutzen. Viele Möglichkeiten sind kaum bekannt.

Ein Schuljahr im Ausland ist mit erheblichen finanziellen Belastungen verbunden. Die Kosten für Vorbereitung, Reise, Schulgebühren, Betreuung, Unterbringung sowie Verpflegung im Ausland beginnen ab ca. 7.500 Euro für einen Aufenthalt in den USA. Für Ziele wie Australien und Neuseeland liegen die Kosten wesentlich darüber. Die Chancen für eine Finanzierung des Auslandsaufenthaltes sind vielfältig. Am bekanntesten ist das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestages. Viele Stiftungen, Vereine, Verbände und Firmen vergeben Stipendien. Ein Teil der Austausch-Organisationen vergibt ebenfalls Stipendien. Anlässlich unserer Schüleraustausch-Messe 2009 vergeben führende Austausch-Organisationen zusätzliche Stipendien im Wert von mehr als 30.000 € an Schüler aus dem Norden.

Eine weitere Herausforderung für die Familien sind die aktuellen Veränderungen in den Schulen: Mit der Schulzeitverkürzung (Abitur nach acht Gymnasialjahren „G8“) entfällt das bisherige elfte Schuljahr, das oft für den Auslandsaufenthalt genutzt wurde. Die neuen Profil-Oberstufen grenzen den Freiraum der Schüler ebenfalls ein. Wir haben Vertreter führender Austausch-Organisationen um eine Einschätzung und um Empfehlungen für die die Schüler gebeten. Das Ergebnis zeigt: Es gibt vielfältige Ansatzpunkte, von der Verlegung des Auslandsjahrs in die neunte Klassenstufe über die gezielte Nutzung der deutschen Schulferienzeiten, die Wahl des Ziellandes bis zur Verkürzung des Auslandsaufenthalts. Zu den Interviews

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