High School USA 2023 – Wo sind jetzt noch freie Plätze?

High School-Plätze in den USA sind knapp - wie man jetzt freie Plätze findet

Junge Leute in den USA (Foto: High School Experts GmbH)

Seit vielen Jahren gilt das staatlich geförderte Classic – öffentliche High School - Programm für USA als die „einzig wirkliche High School Erfahrung“. Schüler*innen und auch Eltern sind noch immer überzeugt, dass dies die beste Situation ist, um die USA kennen zu lernen und sich hier die besten Gastfamilien melden. Auch lässt man sich gern auf das unsichere Abenteuer ein, bis zum letzten Moment nicht zu wissen, wo die Reise hingeht. Viele Schüler*innen fanden so eine wunderbare Situation und erlebten das beste Schuljahr ihres Lebens. Bei Vielen ging es aber auch total schief, die Landung im 180 Seelen Dorf in Arizona oder aber an einem Brennpunkt war alles andere als positiv und man quälte sich durch die Zeit.

Seit zwei Jahren kommt nun hinzu, dass die Plätze immer weniger werden

Schooldistricts wurden zusammen gelegt und Gastfamilien finden sich nicht mehr einfach. So passiert es immer häufiger, dass sich das Warten auf eine Gastfamilie bis kurz vor der Abreise nicht lohnt. Selbst ein aktives Visum hilft hier nicht. Schüler*innen mit kleinen Einschränkungen wie Allergien oder speziellen Diäten fallen von Anfang an durchs Raster. Im vergangenen Jahr hofften wieder mehrere hundert Schüler*innen vergeblich, es platzen sehr schmerzhaft unzählige Träume.

Der Grund dafür ist sehr einfach. Die Entscheidung ein Gastkind aufzunehmen, bedeutet für eine Familie in den USA monatlich zwischen 400 und 700 Dollar Mehrbelastung, denn eine finanzielle Unterstützung darf es anhand der Programmregeln nicht geben. Die Schulen bekommen ebenfalls keine Zuwendung. Wenn man nun bedenkt, dass Familien, die selber Kinder auf einer öffentlichen High School haben, in der Regel nicht zu den Großverdienern zählen, erklärt sich hier alles, denn das gute Herz allein reicht nicht, um eine hungrige Meute zu füttern.

Im Private High School Program ist es komplett anders

Der Irrglaube, Private High Schools sind immens teuer und elitär, somit nur für die Oberschicht, auf diesen Schulen lässt die Elite Dich am langen Arm verhungern, verbietet immer noch vielen Familien, sich in diese Richtung zu orientieren. Dabei verbringen jedes Jahr hunderte von Schüler*innen an sehr bodenständigen Schulen mit gutem akademischem Niveau und dem gewünschten kameradschaftlichen High School Spirit das Semester oder Jahr ihres Lebens. Allein die Auswahl des Bundeslandes oder sogar des Ortes, eine aktive Mitarbeit bei der Schulauswahl, die Zusammenstellung des individuellen Stundenplans oder der Lernstufe, das Einbringen des bevorzugten Sportes, der besonderen Leidenschaft oder des kreativen Talentes, macht dieses Programm zum erfolgreichsten Gastfamilienprogramm. Das Finden der Gastfamilien wird in der Regel durch die Schulen unterstützt, somit ist gegeben, dass die Familie in persönlicher Beziehung zur Schule steht, zudem bekommen sie eine angemessene Aufwandentschädigung. Schüler*innen leben und lernen in einem homogenen sozialen Umfeld zwischen Schule, Gastfamilie, Sport- und Kreativ Teams und Clubs. Allergien, spezielle Diäten oder gar ein schlechtes Zeugnis sind keine Ausschluss Kriterien.

Nun denkt manch einer sicher „Private High School übersteigt mein Budget.“ Hier ist der nächste Irrtum, denn der Kostenunterschied zwischen Public und Private High School liegt z.B. bei einem Semester je nach Ort der Platzierung nur bei einigen hundert Euro.

Fazit: Wer jetzt noch hofft, einen Platz an einer öffentlichen High School in den USA zu bekommen, sollte sich auf jeden Fall auch über Private High School informieren, denn in diesem Programm gibt es jetzt noch freie Plätze und eine Platzierungs-Garantie. Der Flieger in die USA wird also auf jeden Fall 2023 starten.

Text, Bilder: High School Experts GmbH