Schüleraustausch ist bei jungen Menschen in Deutschland begehrt. Umgekehrt gilt dasselbe für junge Menschen aus anderen Ländern, die gerne zum Schüleraustausch nach Deutschland kommen. Die Schüler gehen vor Ort in die Schule und leben als Gast in einer Familie. Familien können sich als Gastfamilien auf Zeit bewerben.
Was bedeutet es, wenn eine Familie Gastfamilie für den Schüleraustausch wird?
Wer einen Gastschüler bei sich aufnehmen will, benötigt vor allem eines: Offenheit und Interesse an einer anderen Kultur und die Bereitschaft, einen jungen Menschen beim Kennenlernen Deutschlands zu begleiten. Wichtig zu wissen ist: Der Zeitraum ist flexibel und reicht von sechs Wochen bis zu zehn Monaten. Für den Gastschüler muss nicht unbedingt ein zusätzlicher Raum zur Verfügung stehen. Gastfamilie kann fast jeder sein: Familien, alleinerziehende Mütter und Väter, gleichgeschlechtliche Paare und auch Paare und Alleinstehende ohne Kinder. Die Gasteltern entscheiden, ob sie einen vorgeschlagenen Schüler aufnehmen. Die Organisationen bereiten die Gastfamilien auf ihre Tätigkeit vor und begleiten sie und den Schüler während des Aufenthaltes.
Welchen Nutzen hat die Familie, wenn sie sich als Gastfamilie am Schüleraustausch beteiligt?
Die Funktion einer Gastfamilie ist grundsätzlich ehrenamtlich; teilweise erhält die Familie eine kleine Aufwandsentschädigung. Dr. Michael Eckstein, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Völkerverständigung, sagt dazu: „Gastfamilien holen sich mit dem Gastschüler die Welt nach Hause und können so mit geringem Aufwand eine andere Kultur bei sich zuhause kennen lernen. Wer sich als Gastfamilie betätigen will, sollte vor allem darauf achten, dass er mit einer seriösen und leistungsfähigen Austausch-Organisation zusammen arbeitet, die eine gute Betreuung sicherstellt. Seriöse Anbieter finden die Familie auf unseren Messen und online auf dem SchülerAustausch-Portal: www.schueleraustausch-portal.de.
Wo können die Familien die seriösen AustauschOrganisationen persönlich sprechen?
Wer sich dafür interessiert, als Gastfamilie aktiv zu werden, kann sich auf den „Auf in die Welt“-Messen der Stiftung persönlich informieren

