Johanna aus Ingolstadt in Bayern verbringt ihr Auslandsjahr nach der Schulzeit mit einem Stipendium der Stiftung Mensch und Zukunft. Sie hat sich für das Gap Year als Freiwilligendienst in einem Dorf in den Anden in Kolumbien entschieden. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Alles zu ihrem Auslandsjahr und zu anderen Freiwilligendienstlern ist im AUF IN DIE WELT-Blog zu sehen und auf der großen Themenseite zum Gap Year.
Johanna und die Bewerbung um das Stipendium für den Freiwilligendienst
Ich weiß noch, ich saß damals in einem Zug zum Chiemsee mit einer meiner besten Freundinnen. Wir hatten den Schlösserpass und das 7€ Ticket und wollten daher noch einen letzten größeren Ausflug machen bevor ich nach Kolumbien ging.
Das Netz in dem Zug war schlecht und doch erhielt ich eine E-Mail. Ich kannte den Adressaten von der Bewerbung auf das Reisestipendium und meine Hände begannen zu zittern. Schnell überflog ich die Nachricht und als mein Blick auf die Worte „Herzlichen Glückwunsch“ fiel, schossen mir die Tränen in die Augen.
Die Bedeutung des Stipendiums für die Finanzierung des Freiwilligendienstes
Für mich war dieser Moment als würde ein riesiger. Der Freiwilligendienst wird zwar zu einem Großteil von weltwärts finanziell unterstützt und man erhält zudem ein monatliches Taschengeld, aber mir war immer klar, dass es trotzdem schwierig werden würde – insbesondere was das Reisen angeht. Dieses Stipendium war also für mich wirklich die Möglichkeit auch tatsächlich in meinem Jahr rumreisen zu können.
Das Stipendium hat Johanna ermöglicht, Kolumbien zu bereisen und kennenzulernen
Von der Kaffeezone Kolumbiens, über die Wüsten, die Karibik und die Pazifikküste. Über die Berge, die verschiedenen Städte und den Amazonas. Kolumbien hat so viel zu bieten und viele dieser Orte zu sehen, war mein persönlicher Traum, der mir durch das Stipendium mehr ermöglicht wurde.
Die Berichte für das Stipendium haben Johanna geholfen
Auch die drei Berichte dafür zu schreiben, hat mir die Möglichkeit gegeben, mein Jahr noch mehr wertzuschätzen. Bei dem Schreiben der Berichte gibt es auch immer Leitfragen, die mir noch einmal eine neue Perspektive auf meine Erfahrungen liefert.
Gerade in Zeiten, in denen ich gestresst und erschöpft war, haben mir die Berichte geholfen, wieder zu erkennen welches Privileg ich habe, diese Erfahrungen zu machen.
Eure Johanna

