Freiwilligendienst im Gap Year: Wie Annalena zu ihrer Organisation und zu Costa Rica gekommen ist

Annalena hat sich systematisch auf ihr Auslandsjahr vorbereitet, die Organisation und Costa Rica ausgesucht. Das Bewerbungsverfahren war schnell und problemlos

Auf in die Welt: Freiwilligendienst im Gap Year in Costa Rica (Stiftung Mensch und Zukunft)

Annalena aus Berlin verbringt ihr Auslandsjahr nach der Schulzeit mit einem Stipendium der Stiftung Mensch und Zukunft. Sie hat sich für das Gap Year als Freiwilligendienst (https://www.aufindiewelt.de/gap-year) in einem Ort an am Pazifik entschieden. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Alles zu ihrem Auslandsjahr und zu anderen Freiwilligendienstlern ist im AUF IN DIE WELT-Blog (https://www.aufindiewelt.de/blog/freiwilligendienst) zu sehen.

Die ersten Schritte zur Vorbereitung meines Auslandsjahres in Costa Rica

Die Motivation für den Auslandsaufenthalt, Auswahl des Landes und der Organisation, das Bewerbungsverfahren, die Finanzierung des Auslandsaufenthaltes

Freiwilligendienst im Gap Year in Costa Rica: Was Annalena für das Auslandsjahr motiviert hat

Da ich mich sehr für verschiedene Kulturen und Sprachen interessiere, war es für mich schon immer ein Traum, eine Zeit im Ausland zu verbringen und dort zu leben. Ich denke, dass man ein neues Land und seine Kultur nur wirklich kennenlernen und in der Gemeinschaft wirklich aufgenommen werden kann, wenn man über einen längeren Zeitraum in dem Land ist.

Daher wollte ich vor zwei Jahren eigentlich ein Auslandsjahr in den USA verbringen. Leider hat dies nicht geklappt, da ich auf Grund von Corona nicht ausreisen konnte. So entschied ich mich dazu, mit der Oberstufe weiterzumachen und nach dem Abitur ins Ausland zu gehen. Mit der Zeit bekam ich immer mehr Lust Spanisch zu lernen und entschied mich nach vielem Überlegen dazu, in ein spanischsprachiges Land zu gehen.

Da ich mich schon immer für die lateinamerikanischen Länder interessierte, stand schnell fest, dass ich nach Lateinamerika gehen will. So fing ich an, viel über Work and Travel, Au Pair, Freiwilligendienste, etc. zu recherchieren und stieß so auf “Weltwärts”.

Freiwilligendienst im Gap Year in Costa Rica: Annalena findet Weltwärts gut

Weltwärts ist ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst, der 2008 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen wurde und von diesem finanziell gefördert wird. Zwei Drittel der Programmkosten werden durch das BMZ finanziert, die restlichen Kosten sollen durch Aufbau eines privaten Spenderkreises von den Freiwilligen erzielt werden.

Da ich die Idee von Weltwärts, bereits bestehende Projekte zu fördern und Freiwillige als zusätzliche Unterstützung in das Land zu schicken, sehr gut finde und mich gerne sozial engagieren wollte, fing ich an, nach Entsendeorganisationen von Weltwärts zu schauen.

Wie Annalena ihre Organisation und ihr Einsatzland für den Freiwilligendienst gefunden hat

Insgesamt gibt es mehr als 150 Weltwärts-Entsendeorganisationen, weshalb es gar nicht so einfach war, sich einen guten Überblick zu verschaffen und die für mich passende Organisation zu finden. Nach langer Recherche habe ich mich bei der gemeinnützigen Entsendeorganisation VISIONEERS beworben, die Freiwilligendienste in Costa Rica und Peru anbietet.

Annalena hat sich für den Freiwilligendienst in ihrem Traumland Costa Rica entschieden

Ich habe mich für das Einsatzland Costa Rica entschieden, da es einerseits eines der sichersten Länder in ganz Lateinamerika ist und ich bereits sehr viel über die wunderschöne Natur, die Menschen und die Kultur Costa Ricas gehört und gelesen habe.

Das Bewerbungsgespräch mit der Organisation war gut und erfolgreich

Nachdem die Online-Bewerbung abgeschlossen war, hatte ich ein Interview mit der Gründerin von VISIONEERS. In diesem Gespräch hat sie mir viele Fragen zu mir, meinem außerschulischen Leben und meinem ehrenamtlichen Engagement gestellt, um mich besser kennenzulernen. Ein paar Tage später bekam ich dann die Zusage, dass ich mit VISIONEERS einen Freiwilligendienst absolvieren kann.

Die Suche nach der Einsatzstelle und der Gastfamilie für Annalena in Costa Rica

Direkt im Anschluss fing der eigentliche Prozess der Suche nach einer Einsatzstelle und einer geeigneten Gastfamilie an. Ungefähr einen Monat später erhielt ich einen Vorschlag von VISIONEERS für ein mögliches Projekt in Parrita, einer kleinen Küstenstadt an der Pazifikküste Costa Ricas, in der Jugendarbeit. Ich war sofort begeistert von dem Projektvorschlag, weshalb ich zusagte und auf die Antwort des Projektleiters wartete.

Ein paar Wochen später hatte ich dann ein Interview mit dem Projektleiter des Projektes, der mir ausführlich alles zu dem Projekt und meinen möglichen Arbeitsaufgaben und Arbeitsbedingungen erklärte. Das Gespräch verlief sehr gut, weshalb ich direkt im Anschluss an das Gespräch, auch von Seiten des Projektes, eine Zusage bekam. Schon eine Woche später bekam ich auch eine Gastfamilie zugeteilt.

Annalena hatte ein besonders schnelles Bewrbungsverfahren

Letztendlich ging es bei mir mit der Bewerbung und der Suche eines Projekts und einer Gastfamilie sehr schnell. Bei anderen Freiwilligen mit denen ich im Nachhinein gesprochen habe, hat dies zum Teil deutlich länger gedauert, da es in vielen Teilen Costa Ricas schwierig ist, Gastfamilien zu finden, die genügend Platz und auch, trotz finanziellen Zuschusses durch die Organisationen, die finanziellen Möglichkeiten haben, einen Freiwilligen für ein Jahr aufzunehmen. Alle Freiwilligen bekamen ihre Einsatzstelle und die Gastfamilie vor der Ausreise.

Eure Annalena