Kreativ-Seminar auf dem Scheersberg

Vom 19.01 bis 23.01.2015 fand das Kreativ-Seminar auf dem Scheersberg statt. Es war das zweite große Seminar.

Nachdem ich nach gut 3 Stunden endlich in Sörup, nahe Flensburg angekommen bin (mit Sicht auf eine riesige Schneelandschaft), begannen wir um 12 Uhr mit dem Mittagessen. Ich hatte ganz vergessen wie viel Essen es dort immer gibt. Frühstück, Mittag mit Nachtisch, Kaffee und Kuchen und Abendbrot plus Nachtisch.

Nach allgemeinen Informationen, was uns die Woche erwarten wird, begannen dann auch schon die Werkstätten. Man konnte sich zwischen Schwarzlichttheater, Percussion & Rhythmik inkl. eines Cajón-Bausatzes oder Hula Hoop entscheiden. Ich habe mich für das Schwarzlichttheater entschieden. In den Gruppen sind wir dann zu den jeweiligen Räumen gegangen. Um in das Schwarzlichttheater einsteigen zu können, bekamen wir ein paar Requisiten und durften uns ein wenig ausprobieren. Nach dem Kaffee und Kuchen, kamen wir auch schon in schwarzen Klamotten, um im Schwarzlicht zu schauen, ob man uns sah und sich evtl. noch umziehen musste, oder ob etwas mit schwarzen Klebestreifen abgeklebt werden muss. Abends gab es dann Montagsmaler zu spielen.

Die nächsten Tage begannen die Einzelgespräche wie es in den jeweiligen Einsatzstellen läuft. Wir haben uns im Theater in feste Kleingruppen eingeteilt. Ich war mit zwei Jungs und einem Mädchen in einer Gruppe. In den Gruppen haben wir uns dann eine eigene kleine Geschichte ausgedacht, die wir aufführen wollten.

Die kleine Geschichte meiner Gruppe handelte von einem Ritter, der sich auf die Wanderung macht und einen Drachen trifft, er diesen töten will, aber der Drache ihn selber mit Feuer tötet. Es erscheint ein Goldtopf und eine Hexe kommt hinter dem Mond hervor und schnappt sich das Gold.

Zudem haben wir uns in der großen Gruppe eine Rahmengeschichte überlegt, die zu unserem Wochen-Thema „Ich puzzle ICH“ passt. Die Rahmengeschichte war, dass ein Mädchen in einen Bus einsteigt und an verschiedenen „Traum“ Stationen hält.

Wir haben die Pappfiguren dafür selber gebastelt und mit Schwarzlichtfarbe angemalt. Wir haben passende Musik ausgesucht und kräftig geprobt, da es am Donnerstagabend wieder eine Abschlusspräsentation geben sollte.

Um noch Gäste für unsere Abschlusspräsentation zu gewinnen, gab es sogar einen kleinen Presseartikel über unser Vorhaben. Aber leider sind dann doch nur 4 Gäste gekommen, aber da wir so eine große Gruppe sind, gab es ja trotzdem noch genug Zuschauer. Wir hatten uns ein Programm ausgedacht, wie der Abend ablaufen soll und somit stellten die Werkstätten abwechselnd ihre Präsentationen vor. Da wir aber schon vorher eine Generalprobe hatten, war der Überraschungseffekt leider nicht mehr so groß. Bei unserem Auftritt ist nur leider alles schief gelaufen, was schief laufen kann, da wir unsere Figuren im Dunklen auf der Bühne nicht gefunden haben und wir am dauer-durchlachen waren.

Es war trotzdem toll zu sehen, was die anderen Werkstätten auf die Beine gestellt haben. Später am Abend wurde sich dann noch in der „Klausel“ getroffen und ich habe mit ein paar anderen Leuten das Schüssel-Spiel gespielt (Ähnlich wie Activity), was sehr lustig war.

Die Woche war dann auch recht schnell wieder zu ende. Das nächste GESAMT-Seminar (alle FSJler) findet im April mit neun verschiedenen Werkstätten statt.