Schüleraustausch Argentinien: Wie Anneli ihre Austauschorganisation und das Stipendium bekommen hat

Anneli hat ihre Austauschorganisation und ihr Stipendium für das Auslandsjahr durch die AUF IN DIE WELT-Messe gefunden

 

Schüleraustausch mit Stipendium: Annelie in Argentinien

Anneli aus Nordrhein-Westfalen verbringt ihr Auslandsjahr mit einem Austausch-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Argentinien. Sie berichtet hier über ihre Erfahrungen. Alles zu ihrem Auslandsjahr und zu anderen Austauschschülern in Lateinamerika könnt ihr hier lesen: www.schueleraustausch-portal.de/blog-lateinamerika/

 

Die Austauschorganisation habe ich auf einer Schüleraustausch-Messe kennengelernt

Also ich bin mit International Experience hier. Meine Organisation gehört zu einer der wenigen Organisationen, die Argentinien überhaupt im Programm haben. Am Stand wurde mir dann grob erklärt wie mein Auslandsjahr laufen würde was ich vorher machen müsste und all‘ die generellen Dinge.

Mein Schüleraustausch: Der persönliche Eindruck der Austauschorganisation auf der Messe

Wie zum Beispiel, dass ein Angestellter der Organisation zu mir nach Hause kommen würde und wir ein Interview führen wird um mich kennenzulernen und eine passende Gastfamilie zu finden. Und zufällig war die Frau, die mit mir das Gespräch führte, die gleiche die wir auf der Messe trafen. Wodurch ich von Anfang an ein Gesicht mit der Organisation verbinden konnte.

Insgesamt erschien uns die Organisation als geeignet, da es sehr persönlich war und die Vertreterin selbst viele Jahre in Argentinien gelebt hat und mir viel darüber erzählen konnte und damit auch ein Stück der Angst nehmen konnte.

Die Austauschorganisation in Argentinien für das Auslandsjahr

Wobei in Argentinien ist es ein besonderer Fall. Hier vor Ort haben die deutschen Organisationen nichts zu melden. Es gibt hier eine eigene Organisation, mit der fast alle deutschen Organisationen zusammen arbeiten. So dass auch unsere Ansprechpartner hier vor Ort nicht von der deutschen Organisation sind, an diese werden nur alle Informationen weitergeleitet um meine deutschen Eltern zu informieren. Aber ich kann die Organisation wirklich empfehlen, da ich nur gute Erfahrungen gemacht habe.

Schüleraustausch: Wie Annelie das Internet und die AUF IN DIE WELT-Messe genutzt hat

Ich habe mich im letzten Jahr im Oktober entschieden, ein Auslandsjahr zu machen. Ich habe mir Websites vieler Organisationen angeschaut und so viel es nur ging über verschiedenste Länder gelesen, aber dadurch habe ich total den Überblick verloren, denn es gibt wirklich unbegrenzte Möglichkeiten.

Deswegen haben wir entschieden auf verschiedene Messen zu gehen, auf denen uns sowohl meine jetzige Organisation, so wie auch die Stiftung vorgestellt wurden. Ich habe ganz viele Flyer bekommen und wir haben mit der Frau vom Stand einen Termin ausgemacht, an dem sie mich zuhause besuchte, damit ich die Organisation besser kennenlernen konnte und ich mich daraufhin in Ruhe zuhause entscheiden.

Schüleraustausch Argentinien: Das Bewerbungsgespräch mit der Austauschorganisation

Bei diesem Gespräch wurde entschieden, ob ich von der Organisation überhaupt angenommen werde und als das der Fall war wurden mir die Verträge zugeschickt. Diese habe ich Anfang Januar unterschrieben und dann musste ich in einem online Portal der Organisation mich selber vorstellen, eine Bewerbung schreiben und Fragen über Fragen beantworten. Außerdem musste ich auch noch ein Fotoalbum erstellen, mit Bildern von der Familie, Freunden, meinen Hobbys. Außerdem musste ich einen Brief auf Spanisch an meine Gastfamilie schreiben, genau wie meine Eltern. Es gab Fragen über alle nur denkbaren Themen um die bestgeeignete Familie zu finden.

Schüleraustausch Argentinien und mein Schüleraustausch Stipendium

Neben der Bewerbung bei der Organisation habe ich mich auch noch um ein Stipendium beworben, und zwar bei der Deutschen Stiftung Völkerverständigung. Ich habe mich beworben, da mir schien, dass ich auf das gesuchte Profil passen könnte.

Für diese Bewerbung habe ich mich in einem Text vorgestellt und natürlich auch in welchen Bereichen mein soziales Engagement liegt. Und ich wurde tatsächlich für das Stipendium ausgewählt. Die Stiftung übernimmt nun für mich jeden Monat das Taschengeld.

Eure Anneli