Viele junge Leute wollen während der Schulzeit ins Ausland. Wer 2025 zum Schüleraustausch ins Ausland will, sollte rechtzeitig starten, um einen guten Platz zu günstigen Konditionen zu bekommen. Ein wichtiger Punkt für die Vorbereitung ist die Frage, was mit der Schule zuhause abzustimmen ist.
Die Rolle der Schule zuhause für den Schüleraustausch
Wer während der Schulzeit ins Ausland gehen will, benötigt dafür eine Beurlaubung von der Schule zuhause. Das ist im Normalfall keine Hürde, weil die Schulgesetze aller Bundesländer vorsehen, dass die Schüler/innen für bis zu einem Schuljahr für einen Schulaufenthalt im Ausland beurlaubt werden können. Die Details sind allerdings verschieden, je nach Bundesland und Schulform. Daher ist es wichtig frühzeitig mit der eigenen Schule zu sprechen, zumal die Schulleitung normalerweise einen Bewertungsspielraum hat.
Die Abstimmung mit der Schule zuhause betrifft den Termin und die Dauer des Schüleraustausches genauso wie die Fächerwahl und die Frage, wie die Schullaufbahn nach der Rückkehr aussieht. Die Schulleitung hat viele Möglichkeiten, den Schüleraustausch aktiv zu unterstützen. In der Praxis gibt es erhebliche Unterschiede.
1 Die Beurlaubung der Schule für den Auslandsaufenthalt
In dem Rahmen, den das Schulgesetz des jeweiligen Bundeslandes vorgibt, entscheidet die Schulleitung über die Beurlaubung. Das kann unterschiedliche Aspekte betreffen: Den Termin, die Dauer des Auslandsaufenthaltes und die Fächerwahl im Ausland. Die Schule zuhause hat dafür zu sorgen, dass die Schüler/innen nach ihrer Rückkehr eine Chance auf einen guten Schulabschluss haben.
2 Der Termin des Auslandsaufenthaltes
Der Termin betrifft die Frage, in welchem Schuljahr die Schüler/innen ins Ausland gehen können. Dabei ist zu beachten, wann in der Schullaufbahn wichtige Prüfungen anstehen, zu denen die Schüler/innen zuhause sein sollten, inklusive der Zeit für die Vorbereitung. Im Ergebnis führt das dazu, dass ein Schüleraustausch oft ab der 9. Klasse machbar ist. Die letzten beiden Schuljahre vor dem Abitur müssen die Schüler/innen zuhause in die Schule gehen, lediglich in Berlin und ‚Brandenburg sind das nur die letzten 1,5 Jahre.
3 Die Dauer des Auslandsaufenthaltes
Ab einer bestimmten Mindestdauer ist zu klären, ob und ggf. wie der Stoff nachgeholt werden kann. Das ist vor allem wichtig, wenn die Schülerinnen und Schüler das Auslandsjahr nicht anhängen wollen.
Bei einem Kurzzeitaufenthalt von wenigen Wochen ist das normalerweise einfacher machbar. Bei einem Semester im Ausland hängt das Ergebnis auch davon ab, in welchem Schuljahr der Schüleraustausch stattfinden soll. Daher ist es am einfachsten, wenn das Auslandsjahr ein volles Schuljahr umfasst und. Je nach Bundesland und Schulform wird das Austauschjahr dann entweder übersprungen oder als zusätzliches Schuljahr eingeschoben.
4 Die Fächerwahl an der High School im Ausland
Prämisse für die Beurlaubung ist generell, dass die Schülerinnen und Schüler im Ausland eine „vergleichbare“ Schule besuchen. Das ist bei den üblichen High School-Aufenthalten im Ausland regelmäßig erfüllt.
Wenn es für die weitere Schullaufbahn zuhause darauf ankommt, bestimmte Inhalte zu lernen, kann es wichtig sein, im Ausland diese Fächer zu wählen bzw. an Vertiefungsunterricht im Ausland teilzunehmen. Normalerweise betrifft das Kernfächer wie Mathematik.
5 Informationen über den Schulstoff zuhause während des Auslandsaufenthaltes
Manche Schulen bieten an, dass die Schülerinnen und Schüler im Ausland auf dem Laufenden gehalten werden, welche Inhalte zuhause durchgenommen werden. Das verringert oder erleichtert ein Nacharbeiten von Inhalten nach der Rückkehr.
6 Zusatzkurse für Rückkehrer/innen zuhause
Engagierte Schulen organisieren für die Schüler/innen, die ein volles Schuljahr im Ausland sind, Kurse in den Ferien, in denen sie in den Kernfächern „auf den Stand gebracht“ werden.

