Schüleraustausch Kanada: Elina hat in der High School viele neue Freunde gefunden. Sie fühlt sich in Kanada jetzt gut integriert

Elina fühlt sich in der High School und im Alltagsleben wie zuhause und findet neue Freunde

Auf in die Welt: Schüleraustausch Traumziel Kanada (Foto: Stiftung Mensch und Zukunft)

Elina aus Nordrhein-Westfahlen verbringt das Auslandsjahr im Schüleraustausch an einer High School mit einem AUF IN DIE WELT-Stipendium der gemeinnützigen Stiftung Mensch und Zukunft in Kanada. Sie lebt bei einer Gastfamilie in der Provinz British Columbia auf Vancouver Island. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Die Berichte zu ihrem Auslandsjahr in Kanada kann man im Schüleraustausch Kanada Blog sehen. 

Alles zum Schüleraustausch nach Kanada gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal, die Länderseite Schüleraustausch Kanada, den Leitfaden im Ratgeber E-Book Kanada und die Anleitung im Schüleraustausch Online-Kurs.

Elina hat viele neue Freunde in der High School gefunden

Durch die neuen Fächer habe ich auch viele neue Leute kennengelernt, was meinen Schulalltag zusätzlich bereichert hat. Gleichzeitig sind auch neue Austauschschüler an die Schule gekommen. Am ersten Tag des neuen Semesters ist mir besonders aufgefallen, wie sehr ich mich inzwischen eingelebt habe: Während ich am Anfang noch orientierungslos war, wusste ich diesmal sofort, wo ich hin musste. Es war ein gutes Gefühl, sich auszukennen und anderen sogar helfen zu können.

Eine Herausforderung stellt für mich aktuell der Mathematikunterricht dar. Anfangs dachte ich, dass der Stoff einfacher sein würde als in Deutschland. Teilweise hatten wir auch Themen, die ich bereits kannte, doch inzwischen entspricht der Unterricht ungefähr dem Niveau, das ich auch an meiner Schule zu Hause hätte. 

Da der Unterricht auf Englisch stattfindet, fällt es mir momentan schwer, alles zu verstehen. Oft komme ich nicht richtig mit und bin deshalb auf Hilfe angewiesen. Glücklicherweise sitzt eine Austauschschülerin aus Spanien neben mir, die mich bei den Aufgaben unterstützt. Trotzdem bleibt Mathematik im Moment eines der schwierigsten Fächer für mich.

Elina fühlt sich inzwischen in Kanada im Alltag gut integriert

Insgesamt merke ich deutlich, dass mir nach sieben Monaten vieles leichter fällt als am Anfang. Die Abläufe sind vertraut, ich kenne mich aus und fühle mich sicherer im Umgang mit den täglichen Anforderungen. Sowohl in der Schule als auch im Familienleben habe ich meinen Platz gefunden. 

Auch wenn es immer noch kleine Veränderungen gibt und nicht jeder Tag gleich ist, hat sich doch eine gewisse Routine entwickelt, die mir Sicherheit gibt. Rückblickend kann ich sagen, dass ich mich in dieser Zeit nicht nur an ein neues Umfeld gewöhnt habe, sondern auch persönlich gewachsen bin.

Viele Grüße aus Qualicum Beach / Vancouver Island

Bis bald Eure Elina