Lilly aus Nordrhein-Westfalen verbringt das Auslandsjahr mit einem AUF IN DIE WELT-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Kanada. Sie lebt bei einer Gastfamilie in Nova Scotia am Atlantik. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Die Berichte zu ihrem Auslandsjahr in Kanada kann man im Schüleraustausch Kanada Blog sehen. Alles zum Schüleraustausch nach Kanada mit 11-Schritte-Plan gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal in der großen Länderseite Schüleraustausch Kanada.
In Kanada sind in den Schulen Handy erlaubt
Einer der größten Unterschiede zu Deutschland ist tatsächlich der negative Effekt, der sich durch das Erlauben von Handys in der Schule auswirkt. Zwischen den Schülern gibt es keine so wirkliche Auseinandersetzung mehr, da jeder am Handy ist.
Freunde im Schüleraustausch finden ist in Kanada gut machbar
Das ist auch ein Grund, warum alle immer sagen, es wäre so schwer sich mit Schüler/innen in Kanada oder den Staaten anzufreunden. Aber dazu kann ich nur sagen: Ergreift selber die Initiative und sprecht die Leute einfach trotzdem an. Weil das Problem ist einfach, dass die Leute nicht wissen, was sie tun sollen außer am Handy zu sein, aber wenn ihr sie einfach ansprecht, dann kann man schnell eine Konversation ans Laufen bringen und Freunde finden.
In Kanada ist man auf das Auto angewiesen
Außerdem ist ein riesiger Unterschied, dass die Busse kaum fahren und du zum Teil nur für den Hinweg schon 4 Mal umsteigen musst und man damit ohne Auto schon ziemlich aufgeschmissen ist.
Das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern ist in Kanada viel besser
Aber ein wirklich positiver Unterschied, den ich hier festgestellt habe, ist, dass in der Schule das Verhältnis von Schüler zu Lehrer viel besser ist und sich die Lehrer wirklich für dich und dein Privatleben interessieren und dir mit allem Möglichem helfen und bei Seite stehen. Das sorgt für eine angenehme Unterrichtsatmosphäre und dass man sich in der Schule wohl fühlt.
Kanadier sind freundliche und hilfsbereite Menschen
Außerdem sind die Leute hier irgendwie viel netter. Fremde bieten einem an einen mitzunehmen oder halten jedes Mal an wenn jemand auch nur so aussieht als würde er die Straße überqueren wollen. Oft kommen zum Beispiel auch Leute einfach auf der Straße zu dir, um dir ein Kompliment zu machen oder Ähnliches.
Lilly will die nächsten Monate in Kannada genießen
Für die nächsten Monate wünsche ich mir einfach nur, dass Alles so schön bleibt wie jetzt, dass ich viel Zeit mit meinen Freunden und meiner Gastfamilie verbringen kann und dass ich gut mit meinen neuen Fächern zurecht komme, doch eigentlich habe ich keine Zweifel daran.
Ich freue mich auf meine restliche Zeit hier und hoffe, dass mir meine neue Gastschwester genauso ans Herz wächst wie meine andere Gastschwester. Ich habe schon ein bisschen mit ihr geschrieben und sie wirkt wirklich cool und total nett. Ich freue mich schon riesig auf sie und bin gespannt, was auf mich wartet. Es gibt so viele Dinge, die ich ihr zeigen möchte und ich werde Alles dafür tun, diese Zeit unvergesslich zu machen.
Das AUF IN DIE WELT-Stipendium ist für Lilly eine große Hilfe
Ich bin so froh und dankbar, das Stipendium der deutschen Stiftung Völkerverständigung erhalten zu haben, da es mir echt eine riesige Hilfe ist, das Beste aus meinem Auslandsjahr rauszuholen und jeden Moment zu genießen ohne sich finanzielle Sorgen bei jeder Kleinigkeit zu machen.
Bald mehr von mir
Eure Lilly

