Lilly aus Nordrhein-Westfalen verbringt ihr Auslandsjahr das Auslandsjahr im Schüleraustausch mit einem AUF IN DIE WELT-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Kanada. Sie lebt bei einer Gastfamilie in Nova Scotia am Atlantik. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Die Berichte zu ihrem Auslandsjahr in Kanada kann man im Schüleraustausch Kanada Blog sehen. Alles zum Schüleraustausch nach Kanada mit 11-Schritte-Plan gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal in der großen Länderseite Schüleraustausch Kanada.
Was im Schüleraustausch gegen Heimweh hilft
Versucht wirklich euch in den Alltag zu integrieren, dann lasst ihr dem Heimweh gar keine Chance. Klar gibt es Tage an denen man mal Zuhause etwas vermisst, aber dann ist es sehr wichtig sich abzulenken und auf andere Gedanken zu kommen.
Viel Kontakt nach Hause ist da eigentlich ziemlich schlecht, weil das Heimweh dadurch verstärkt wird. Ich selber habe im ersten Monat kaum mit meinen Eltern telefoniert und ich hatte tatsächlich auch kaum Heimweh.
Heimweh ist im Schüleraustausch normal
Ansonsten hatten in den ersten zwei Monaten fast alle Austauschschüler eine kleine Heimwehphase, die aber auch schnell wieder verging. Es hört sich vielleicht etwas blöd an, aber die muss man dann einfach durchstehen und danach hatte eigentlich niemand mehr wirklich Probleme damit.
Und wenn ihr dann überlegt nach Hause zu fliegen, denkt immer daran: Nach hause kommt ihr früher oder später sowieso wieder, aber diese Chance in einem anderen Land zu leben, für die ihr so viel getan habt, kommt nicht zurück. Und ihr werdet merken, wie viel selbstständiger und mutiger ihr auch durch diese Erfahrungen werdet.
Lilly ist im Schüleraustausch erwachsender geworden
Ich bin in diesem Jahr so extrem über mich selbst hinausgewachsen und so viel erwachsener geworden und das ist wirklich etwas, das ich jedem wünsche.
Lilly genießt die Zeit im Schüleraustausch
Ansonsten genieße ich meine Zeit sehr hier seitdem es mir wieder besser geht wieder in vollen Zügen. Ich verbringe viel Zeit mit meinen Freunden und beim Sport. Auch mit meiner Gastschwester verbringe ich sehr viel Zeit und wir stehen uns wirklich nahe. Es ist seltsam daran zu denken dass ich sie bald nichtmehr jeden Tag sehen werde. Auch meine Gasteltern werden mir sehr fehlen. Inzwischen habe ich mich hier so gut eingelebt und fühle mich so zu Hause, dass ich auch noch länger hierbleiben würde. Vor Allem jetzt, wo es anfängt Sommer zu werden und endlich das Wetter besser wird, ist Cape Breton wunderschön.
Die High School in Kanada macht Lilly Spaß
Die Schule ist wirklich einfach und macht eigentlich ziemlich Spaß. Schulstress habe ich gar keinen und auch mit dem Stoff komme ich sehr gut zurecht. Die Lehrer*innen sind alle sehr freundlich und hilfsbereit und legen viel Wert darauf, dass jeder im Unterricht mitkommt.
Also darum braucht ihr euch wirklich gar keine Sorgen machen. Wenn ihr was mal nicht versteht, traut euch nachzufragen und ihr werdet keine Probleme haben. Der Unterrichtsstoff ist VIEL EINFACHER als in Deutschland und es ist relativ einfach gute Noten zu bekommen.
Bald mehr von mir
Eure Lilly

