Lilly aus Nordrhein-Westfalen verbringt ihr Auslandsjahr das Auslandsjahr im Schüleraustausch mit einem AUF IN DIE WELT-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Kanada. Sie lebt bei einer Gastfamilie in Nova Scotia am Atlantik. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Die Berichte zu ihrem Auslandsjahr in Kanada kann man im Schüleraustausch Kanada Blog sehen. Alles zum Schüleraustausch nach Kanada mit 11-Schritte-Plan gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal in der großen Länderseite Schüleraustausch Kanada.
Die Zeit im Schüleraustausch Kanada ist wie im Fluge vergangen
Ich kann es kaum fassen. Die Zeit ist so unglaublich schnell vergangen und nun geht es schon auf die Zielgeraden meines Auslandsjahres zu. In weniger als zwei Monaten fliege ich schon wieder zurück nach Hause.
Ich kann mir kaum vorstellen, wie es ist einfach mein Leben hier hinter mir zu lassen und in Deutschland wieder so weiter zu machen wie vorher.
Lilly ist im Schüleraustausch selbstbewusster geworden
Wenn ich so an den Anfang zurückdenke, habe ich mich in meiner Zeit hier so sehr verändert. Ich bin offener und selbstbewusster geworden und ich bin so dankbar alle diese Erfahrungen gemacht haben zu können. Besonders in den letzten Monaten ist soo viel passiert und davon werde ich euch jetzt erst einmal berichten.
Lilly ist in Kanada schwer erkrankt
März war wirklich mit Abstand meine schlechteste Zeit hier. Ich habe angefangen extreme Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme zu bekommen, sagte aber anfangs niemandem etwas.
Bei Problemen sollten Austauschschüler sofort mit der Gastfamilie sprechen
Großer Fehler! Wenn ihr Probleme habt, sprecht sofort mit euren Gasteltern darüber, damit sie euch helfen können. Euch muss nichts peinlich sein – die meisten Probleme hatten alle schon mal. Wenn ihr nichts sagt und einfach hofft dass es euch bald wieder besser geht, kann es euch wie mir gehen und ihr verbringt über einen Monat damit, dass es euch wirklich schlecht geht und ihr könnt euer Auslandsjahr gar nicht richtig genießen.
Lilly hat eine chronische Erkrankung
Denn bei mir waren es mehr als nur ein paar Bauchschmerzen: Wie sich nach einer Woche Krankenhausaufenthalt herausstellte, habe ich eine chronische Erkrankung, die dringend behandelt werden musste.
Ich wurde mit einem Krankenwagen von der Notfallaufnahme 5 Stunden nach Halifax in eine sehr gute Kinderklinik gebracht mit sehr freundlichem Personal und den besten Bedingungen wieder gesund zu werden. Ich musste einige Tests durchstehen und vor Allem meine panische Angst vor Nadeln war keine große Hilfe, doch meine Gastmutter reiste mit mir und stand mir bei Allem die ganze Zeit zur Seite.
Die Gastfamilie hat sich sehr gut um Lilly gekümmert
Ich bin so dankbar dafür wie sehr sie sich um mich gekümmert hat und auch meine Eltern (die sich währenddessen total panisch 6.000 km entfernt in Deutschland Sorgen gemacht haben) waren sehr erleichtert.
Lilly kann wieder unbeschwert in Kanada leben
Nachdem endlich herausgefunden wurde, was los war, bekam ich eine Menge Tabletten verschrieben, die ich jetzt jeden Tag nehmen muss und schon nach den ersten paar Dosen ging es mir nach einer sehr langen Zeit endlich wieder besser und ich hatte meine Lebensenergie zurück.
Nun habe ich keine Probleme mehr und bin froh, dass ich Alles heile durchgestanden habe und jetzt mein Auslandsjahr wieder in vollen Zügen genießen kann.
Doch dann stand auch schon das nächste große Ereignis an für das ich wieder fit sein wollte. Einen Tag bevor ich aus dem Krankenhaus zurückkam, habe ich eine neue Gastschwester aus Italien bekommen und war super aufgeregt sie das erste Mal kennenzulernen als ich zurückkam. Wir hatten einen schönen ersten Abend zusammen und tauschten uns viel über alles Mögliche aus.
Bald mehr von mir
Eure Lilly

