Ob Amerika, Kanada, Australien oder China: Auslandserfahrungen sind bei jungen Menschen in Deutschland sehr begehrt. Wer im Jahr 2013 ins Ausland will, kommt jetzt in die „heiße Phase“ für Bewerbungen.
Nach Erhebungen des renommierten Recherchen-Verlages ist die Finanzierung die wichtigste Hürde für den Auslandsaufenthalt.
Vor diesem Hintergrund ist es für die jungen Menschen gut zu wissen, dass es eine Vielzahl von Stipendien gibt. In aller Regel handelt es sich um Teilstipendien. Förderer sind Jugendwerke, Unternehmen, Stiftungen und Austauschorganisationen; hinzu kommt das Auslands-Bafög für Schüler.
Teilweise sind diese Programme wenig bekannt, so dass die Chancen, bei einer Bewerbung erfolgreich zu sein, relativ gut sind. Das Angebot ist insgesamt allerdings unübersichtlich; Eigeninitiative bei der Recherche ist also gefragt. Die Bewerbungen erfolgen parallel zu den Plätzen für Auslandsaufenthalte. Wer attraktive Angebote sucht, ist gut beraten, jetzt zu starten. Aktuell gilt dies vor allem für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm, mit dem der Deutsche Bundestag insgesamt 360 jungen Menschen Vollstipendien für ein Jahr in den USA ermöglicht. Hier endet die Bewerbungsfrist bereits am 14.9.2012 (www.bundestag.de/ppp).
Die beste Möglichkeit zur Information und Klärung von Fördermöglichkeiten bieten persönliche Gespräche mit Austauschorganisationen, Ehemaligen und Fachleuten. Dafür richtet die gemeinnützige Deutsche Stiftung Völkerverständigung bundesweit die SchülerAustausch-Messen aus. Anlässlich der Messen schreibt die Deutsche Stiftung Völkerverständigung auch selbst mit Partnern für 2013/14 Teilstipendien im Wert von 40.000 Euro aus, auf die sich ehrenamtlich aktive Schüler ab sofort bewerben können.

