Schüleraustausch USA: 8 Punkte zur Rolle deiner deutschen Schule für das Auslandsjahr

Die Schule ist für das Auslandsjahr wichtig für die Beurlaubung, die Fächerwahl und für die Anerkennung der Schul-Leistungen in den USA

Schüleraustausch mit Stipendium bei einer Gastfamilie

1 Schüleraustausch USA – welche Rolle hat die Schule in Deutschland?

Viele junge Leute haben den Wunsch, für ein Auslandsjahr in die USA zu gehen. Ein wichtiger Punkt für die Vorbereitung ist die Abstimmung mit der Schule in Deutschland. Du benötigst nämlich von deiner Schule eine Beurlaubung.

2 Die Beurlaubung von der Schule für den Schüleraustausch USA

Grundsätzlich kann man sich in Deutschland für ein Schuljahr beurlauben lassen um ein Auslandsjahr zu machen. Die Regelungen sind aber je nach Schulform (G8 oder G9) und Bundesland unterschiedlich. Die Schule kann dir das erläutern und hat normalerweise auch einen Spielraum, den sie zu deinen Gunsten nutzen kann.

3 Deine Schule und der Termin und der Zeitraum für den Schüleraustausch USA

Die Schule hat die Aufgabe darauf zu achten, dass dir durch das Auslandsjahr keine Probleme in deiner Schullaufbahn entstehen. Dafür kann es wichtig sein, in welcher Klassenstufe du in die USA gehst. Beispiel ist, dass du keine wichtigen Inhalte oder Prüfungen in Deutschland verpasst.

4 Die Vorgaben deiner Schule für die Fächerwahl im Schüleraustausch USA

Die Beurlaubung von deiner deutschen Schule erfolgt unter der Prämisse, dass der Unterricht in den USA gleichwertig ist. Das verlangt nicht, dass der Unterricht gleich ist. Wichtig ist aber, dass zentrale Inhalte auch in den USA gelehrt werden. Das betrifft normalerweise zwei Aspekte: Die Auswahl der Fächer, die du in den USA belegst, und den Schwierigkeitsgrad der Kurse.

5 Die Anrechnung deiner High School Leistungen in Deutschland

Generell gilt: Du bekommst in den USA von deiner High School ein Zeugnis. Das Zeugnis wird in Deutschland aber nicht gewertet. Die deutsche Schule muss aber entscheiden, ob du das Auslandsjahr angerechnet bekommst und damit ein Schuljahr in Deutschland überspringst. Die Alternative heißt: Du gehst in Deutschland ein Jahr länger in die Schule. Das „Überspringen“ ist oft das Ziel der Schüler, auch wenn es als anstrengend gilt, weil du ggf. Lehrstoff nacharbeiten musst.

6 Wie du deine/n Lehrer/in am besten auf den Schüleraustausch ansprichst

Am besten machst du das ganz einfach und direkt. Du teilst deiner Lehrkraft mit, was du planst, warum du in die USA willst und bittest sie um ein Beratungsgespräch oder um einen Hinweis, wen du in der Schule dafür ansprechen solltest. Es gibt Schulen mit Beratungslehrern speziell für Auslandsaufenthalte.

7 Die Vorgaben deiner Schule für das Auslandsjahr in den USA

Nach dem Beratungsgespräch ist es gut, wenn dir deine Schule schriftlich bestätigt, dass du beurlaubt wirst und welche Auflagen zu erfüllen sind. Damit hast du wichtige Eckpunkte, die du bei der Suche nach der Austausch-Organisation zugrunde legen kannst.

8 Deine Entscheidung über die Austausch-Organisation für die USA

Wenn du ins Internet siehst, stellst du fest: Es gibt sehr viele Anbieter. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Dafür ist es am einfachsten und sichersten, wenn du eine vor-geprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert: www.schueleraustausch-portal.de/organisationen.

Vor der Entscheidung solltest du mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, die deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.