Schüleraustausch USA: Emilie fühlt sich in der Gastfamilie und in der High School in Texas wohl

WELT-Stipendium in USA – Der Empfang von der Gastfamilie war herzlich, in der High School ebenfalls gut

Auf in die Welt: Schüleraustausch in den USA

Emilie aus Niedersachsen verbringt das Auslandsjahr im Schüleraustausch an einer High School mit einem AUF IN DIE WELT-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in den USA. Sie lebt bei einer Gastfamilie im US-Bundesstaat Texas. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Die Berichte zu ihrem Auslandsjahr in den USA kann man im Schüleraustausch USA Blog sehen. Alles zum Schüleraustausch nach USA mit 11-Schritte-Plan gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal in der großen Länderseite Schüleraustausch USA.

Hallo, mein Name ist Emilie, ich bin 16 Jahre alt und jetzt seit ca. gut zwei Monaten in den USA, in Texas.

Die Ankunft von Emilie bei der Gastfamilie in Texas

In den USA angekommen, wurde ich von meinen Gasteltern mit einem Welcome Sign am Flughafen abgeholt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Dann sind wir zu ihnen nach Hause gefahren. Ich hatte Zeit mich in meinem neuen, wunderschönen Zimmer einzurichten und meine Sachen auszupacken. Abends sind wir dann noch mexikanisch essen gegangen. Das war super lecker.

Die Gastfamilie von Emilie in den USA

Meine Gastfamilie besteht aus meinen Gasteltern, meiner Gastschwester, die in meinem Alter ist, und einem Hund. Außerdem habe ich noch eine zweite Gastschwester, die allerdings in einem anderen Staat aufs College geht und deshalb nicht zuhause wohnt.

Meine Gastfamilie ist mir jetzt schon super ans Herz gewachsen und ich liebe unseren Hund. Er ist ein Boxer und sein Name ist Beau.Ich wollte schon immer eine Schwester und einen Hund und beides habe ich jetzt bekommen :)).

Der erste Schultag an der High School in den USA

Mein erster Schultag war überwältigend. Meine High School ist bestimmt doppelt so groß wie mein Gymnasium in Deutschland. Es gibt fast 4.000 Schüler an meiner Schule und dementsprechend sind auch die Gänge extrem voll.

Entgegen meiner Erwartungen gibt es keine Schließfächer überall, sondern nur im Trakt der 9. Klässler. Die typischen gelben Schulbusse sehe ich zwar täglich, aber in einem zur Schule gefahren bin ich noch nicht. Ich fahre morgens mit meiner Gastschwester zur Schule und nachmittags auch wieder zurück.

Sicherheit ist an der High School wichtig

In der Schule gibt es viel Polizei, die dafür sorgt, dass alle sicher sind. Das war erst etwas ungewohnt, aber mittlerweile merke ich sie fast gar nicht mehr. Jeder Schüler muss außerdem seine ID immer um den Hals tragen.

Der Schulunterricht ist für Emilie entspannt

Der Unterricht ist super einfach, obwohl alles auf Englisch ist. Man hat jeden Tag dieselben 7 Unterrichtsfächer, in denen man jeden Tag ein neues "Assignment" bekommt. Daran arbeitet man dann in der Unterrichtsstunde und wenn man nicht fertig wird, dann muss man es zuhause beenden.

Alle Materialien sind online, jeder Schüler bekommt ein Chromebook zur Verfügung gestellt. Die Assignments sind meistens bis zum nächsten Tag fällig, aber ich kann meistens alles in der Schule erledigen. Besonders Mathe gefällt mir hier sehr gut, was witzig ist, da ich in Deutschland nicht der größte Mathe-Fan war.

Hier wird jedoch alles sehr simpel und verständlich erklärt. Viele meiner Mitschüler sind aber trotzdem sehr überfordert, deshalb bin ich jetzt sozusagen schon der Nachhilfelehrer von 4 Mädchen.

Generell schlafen viele Schüler hier im Unterricht. Die Lehrer sind aber alle super entspannt, solange alles pünktlich abgegeben wird. Man darf sogar im Unterricht essen.

Viel Interesse der Amerikaner in der High School an Deutschland

Die Lehrer und auch die Schüler sind alle sehr interessiert an den Sachen, die ich über Deutschland berichten kann. Ich habe viele Fragen gestellt bekommen, die ich auch sehr gerne beantworte. Meine Mitschülerinnen in meiner Journalism Class und ich haben sogar eine kleine Tradition entwickelt: Jeden Tag ein neues deutsches Wort. Einmal habe ich ihnen auch etwas von dem deutschen Brot, das ich gebacken hatte, mitgebracht.

Eure Emilie