Enya aus Baden-Württemberg verbringt das Auslandsjahr im Schüleraustausch an einer High School mit einem AUF IN DIE WELT-Stipendium der Deutschen Stiftung Völkerverständigung in den USA. Sie lebt bei einer Gastfamilie im US-Bundesstaat Indiana. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Die Berichte zu ihrem Auslandsjahr in den USA kann man im Schüleraustausch USA Blog sehen. Alles zum Schüleraustausch nach USA gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal, die Länderseite Schüleraustausch USA, den Leitfaden im Ratgeber E-Book USA und die Anleitung im Schüleraustausch Online-Kurs.
Die High School nach dem Spring Break
Inzwischen hat die Schule also wieder angefangen, aber langweilig wird es ganz sicher nicht…
Sport Wettkampf gegen eine andere High School
Schon letzten Mittwoch war nämlich unser erstes Track-Meet, also ein Wettkampf gegen eine andere Schule, bei der diesmal alle mitmachen mussten.
Ich bin zwar nicht so die mega Sportlerin, aber ich bin beim 200 Meter Sprint gerannt und habe auch am Diskuswerfen teilgenommen. Dafür, dass ich das zum ersten Mal in meinem Leben mache, war es eigentlich ganz gut und allgemein hat es als Team Spaß gemacht, auch wenn ich selbst nichts gewonnen habe.
So ein Event geht meistens den ganzen Nachmittag, deswegen bin ich erst abends nach Hause gekommen, aber es war echt cool. Probiert einfach mal einen Sport aus, auch wenn ihr nicht krass begabt seid, weil ihr bei vielen Freunde finden könnt und auch ne tolle Beschäftigung nach der Schule habt, naja und fit bleibt man auch, das hat also mehrere Vorteile.
Enya hat eine Nachbildung der Arche Noah besucht
Ja, das war jetzt schon einiges, aber tatsächlich gibt es noch eine Sache mehr, von der ich erzählen will. Und zwar sind wir am Wochenende zur Nachbildung von Noahs Arche gegangen. Ich persönlich bin nicht so arg gläubig, aber ich habe hier schon allgemein sehr viel über das Ganze gelernt und meine Gastmutter meinte, sie will mir das noch zeigen, bevor ich ja in ca. 2 Monaten wieder gehen muss.
Für sowas bin ich auch echt offen, also sind wir 3 Stunden gefahren und haben uns das den ganzen Samstag lang angeschaut. Das Ganze ist ein riesiges Holzschiff, das gleichzeitig auch als Museum dient und alles erklärt. Daneben gibt es auch einen Zoo mit vielen Tieren und ein Restaurant mit Buffet. Also insgesamt war es eher wie eine Freizeitattraktion.
Enya ist beeindruckt, wie freundlich die Menschen im Süden der USA sind
Was ich am meisten gemerkt habe ist, dass Leute hier umso weiter man in den Süden kommt etwas anders drauf sind und zwar nicht im negativen Sinne. Ich persönlich bin es nicht wirklich gewohnt viele Komplimente zu bekommen, aber hier war das dann plötzlich anders. Die Menschen sind hier sehr höflich, herzig und heißen andere willkommen.
Also ja, je nachdem wo man landet, sind Leute ein wenig anders, aber ich hatte bisher tolle Erfahrungen, egal wo ich war und ob mit Freunden oder Fremden.
Bis bald Eure Enya

