und ich noch nicht richtig wusste was mich erwarten würde und ich auch keinen vorher kannte. Da ich einen doch etwas längeren Weg vor mir hatte (das Seminar fand in Sörup kurz vor Flensburg statt), habe ich um 11:09 Uhr den Zug nach Bad Oldesloe genommen, um dort dann in die Nordbahn nach Neumünster zu steigen.
Da es vorher regelmäßigen E-Mail Kontakt mit unserem Betreuer gab und man auch die E-Mail Adressen der anderen FSJ-ler bekam, konnte man Fahrgemeinschaften bilden, um so Kosten zu sparen. Die meisten kamen jedoch aus dem hohen Norden. Ich habe nur ein Mädchen gefunden, dass ungefähr aus meiner Nähe kam, nämlich aus Norderstedt. Also schrieb ich ihr eine Mail und habe gefragt ob wir zusammen fahren wollen. Sie bot mir an mich ab Neumünster mit dem Auto mitzunehmen. Das Angebot nahm ich gerne an.
Also wartete ich am Bahnhof in Neumünster, nur mit der Info, dass sie Franzi hieß und ich nach einem weißen Opel Ausschau halten sollte. Als wir uns gefunden hatten, ging es für uns dann auf die letzte Etappe zum Scheersberg. Nach insgesamt ca. zweieinhalb Stunden waren wir dann um genau 14:00 Uhr da. Während der Fahrt konnte ich aber bereits Franzi kennenlernen und hatte somit schon mal eine Person, die mir nicht ganz fremd war. Wir wurden von unseren beiden Betreuern Sven und Matthias begrüßt und trafen uns dann alle zusammen im Speisesaal, in dem es belegte Brötchen gab und man sich zum ersten Mal miteinander unterhalten konnte. Als nächstes ging es dann schon an die Zimmeraufteilung. Da man sich aber so gut wie noch gar nicht kannte, ging ich einfach mit Franzi und 2 anderen Mädchen in ein Zimmer, die gerade an meinem Tisch saßen. Was aber eine sehr gute Entscheidung war, da wir uns alle die Woche sehr gut verstanden haben.
Als wir ins Zimmer kamen, sahen wir schon einen Briefumschlag auf dem Boden liegen, wo unsere Zimmeraufgabe drinnen stand. Unser Challenge war „Macht mit jeden aus der Gruppe ein Selfie“. Eine sehr coole Aufgabe, wie ich fand.
Danach ging es in den Musiksaal, in dem wir uns die Woche über jeden Morgen trafen und uns auch die meiste Zeit dort aufhielten. Wir bekamen einen Überblick was uns die Woche erwarten würde und was es für Regeln auf dem Scheersberg gibt. Den Nachmittag über spielten wir viele Kennenlern- und Namensspiele.
Um 18:00 Uhr gab es dann Abendbrot. Was ich sehr gut fand war, dass es abends auch immer ein Abendprogramm gab. Am ersten Abend gab es z.B. ein PUB-Quiz. Also Sven und Matthias haben sich wirklich mit allem sehr viel Mühe gegeben.

