Silvester und Neujahr im Auslandsjahr - Erfahrungen im Schüleraustausch

Erfahrungsberichte unserer Stipendiaten aus Frankreich, Irland, Norwegen und den USA

Gute Perspektiven für Schüleraustausch und Gap Year 2023

Neujahr im Ausland erleben und feiern? Unsere Stipendiaten berichten über ihre Silvester-Erfahrungen während des Auslandsjahres

Schüleraustausch zu Silvester in Frankreich

Erfahrungen von Lena (Niedersachen)

Ein Mädchen aus meiner Klasse hat mich zu ihr eingeladen um dort zu feiern; darüber war ich sehr froh. An Silvester waren auch noch einige aus meiner Klasse und einige von ihren Freunden bei ihr, wir hatten einen super schönen Abend und haben viel getanzt und gelacht. Dann ging es auch schon DIX, NEUF, HUIT, SEPT, SIX, CINQ, QUATRE, TROIS, DEUX, UN -  BONNE ANNÉE !  Wir haben uns alle ein Küsschen auf die Wange gegeben und dann noch ein bisschen weiter gefeiert. Den Tag danach haben wir gebruncht und auch mit den Großeltern zusammen gegessen.

Schüleraustausch zu Silvester in Irland

Erfahrungen von Marieke (Niedersachsen)

Silvester habe ich zusammen mit meinen Freunden gefeiert. Meine Gasteltern gehen üblicherweise an Silvester zu ihren Nachbarn um zusammen Fernzusehen. Da mein Gastvater dieses Jahr leider krank war, sind meine Gasteltern zu Hause geblieben und haben mir empfohlen zu Freunden zu gehen. Jeder hat etwas zu Essen mitgebracht oder es wurde vor Ort gekocht, wir haben Musik gehört und viel getanzt.

An sich war der Abend wie jeder andere, den ich hier mit meinen Freunden verbringe. Um, für uns elf Uhr, haben wir jeweils unsere Familien angerufen, um ihnen ein schönes neues Jahr zu wünschen. Aufgrund der einstündigen Zeitverschiebung waren diese zeitlich gesehen schon im nächsten Jahr. Um Mitternacht unserer Zeit haben wir dann zusammen angestoßen und sind rausgegangen um Fotos zu machen und die Nacht zu genießen. Nur um feststellen zu müssen, dass Feuerwerk in Irland verboten ist und nur bei offiziellen Events gezündet werden darf.

Wie man sieht gibt es auch bei solchen Anlässen erhebliche Unterschiede. Dabei ist es egal, ob es ein Event wie Geburtstag, Weihnachten oder Silvester ist – jeder hat seine eigene Tradition und ich bin froh, dass ich daran Teil haben durfte.

Schüleraustausch zu Silvester in Norwegen

Erfahrungen von Malina (Nordrhein-Westfalen)

Zu Silvester sind wir in eine Hütte in den Bergen gefahren. Die Hütte hat keinen Strom- und Wasseranschluss; sie liegt ganz abgeschieden, rundherum gibt es eigentlich nur Schnee und Wald. Es war ein ruhiges Jahresende ohne Feuerwerk und Feiern, dafür mit Schlittenfahren und Schneemänner bauen bis tief in die Nacht, für mich war es einfach schön.

Schüleraustausch zu Silvester in den USA: New York

Erfahrungen von Alea (Nordrhein-Westfalen)

Über Silvester sind wir zu einem Haus am See von einer Familie im Freundeskreis gefahren wo wir mit zwei anderen Familien ins neue Jahr gefeiert haben. Es hat sehr viel Spaß gemacht und es war eine neue Erfahrung „to watch the ball drop“. An Neujahrsmorgen sind manche Erwachsene in den kalten See gegangen, um gut ins neue Jahr zu starten, was sie wohl jedes Jahr machen.

Schüleraustausch zu Silvester in den USA: Florida

Erfahrungen von Lennart (Niedersachsen)

Silvester hatten wir eine Menge vor: Den Mittag verbrachten wir mit Freunden auf dem Sofa, dann trafen wir uns mit wiederum mit zwei anderen Freunden zum frühen Dinner. Das Restaurant, das wir besuchten, war authentisch-amerikanisch. Auf der Speisekarte standen Burger in den verschiedensten Varianten. Eine der beiden Freunde war auch ein Austauschschüler und stand an Silvester kurz vor der Ausreise.

Nach dem Essen nahmen wir einen Uber - eine Art Taxi - zur Silvesterfeier einer gemeinsamen Freundin. Im Eingangsbereich stand ein Flügel, auf dem jemand am spielen war, jeder hatte sich nett angezogen und wir saßen gemeinsam auf dem gerüschten Sofa mit einem Appetithäppchen von einem Dinner. Dabei bliebe die Stimmung ein wenig aus und die Gruppe fuhr gemeinsam zur “Pelican-Drop Celebration”.

 In der Innenstadt wird um zwölf Uhr alljährlich eine Art Pelikan-Kunstwerk abgeseilt; Feuerwerk ist dabei nicht so wichtig wie in Deutschland, sondern eher eine Tradition zum “Independence Day”. Dort angekommen setzte der Regen ein und die Straßen waren nach kurzer Zeit geflutet. Das war jedoch kein Hindernis. Alle waren bereits so nass, dass es gar nicht mehr darauf ankam. So hießen wir - halb schwimmend, halb tanzend - das neue Jahr willkommen.