Es gab Impro-Theater und Gestalten. Ich hatte mich für Impro-Theater entschieden, da ich schon immer gerne Theater gespielt habe. Die Gruppe wurde in zwei geteilt. Je 10 Leute waren am Dienstag bei Theater oder bei Gestalten und die restlichen 20 haben den Tag bei Sven und Matthias verbracht.
Das Impro-Theater hat sehr viel Spaß gemacht. Am Anfang haben wir viele Aufwärmübungen gemacht, bevor es richtig losging. Wir haben das klassische Impro-Theater gespielt, bei dem zwei vorne stehen und das Publikum rein rufen muss wo sich die Personen z.B. gerade befinden oder wie sie heißen und die Schauspieler mussten daraus eine Szene improvisieren.
Nach der Kaffeepause, die es jeden Nachmittag gab, war z.B. auch das Vorlesen in verschiedenen Emotionen, was ich persönlich am besten und witzigsten fand, eine tolle Übung. Man begann ganz normal vorzulesen und die anderen haben bestimmte Emotionen rein gerufen wie man vorlesen soll. Dabei haben wir wirklich sehr viel gelacht. Abends gab es dann die „Kreative Stunde“, wo es eine kleine Bastelwerkstatt gab und wir uns Armbänder oder Schlüsselanhänger aus Leder gebastelt haben.
Am Mittwoch wurde getauscht und ich war in der Gruppe bei Matthias und Sven. Wir haben uns mit dem Begriff Kultur auseinandergesetzt (Was bedeutet Kultur, was ist die Definition von Kultur?) Dazu haben wir Spiele gespielt und uns in zwei Gruppen eine eigene Kultur ausgedacht, die wir dann „vorgespielt“ haben und zwei aus der anderen Gruppe haben unsere bzw. wir haben deren Kultur besucht.
Abends sind wir zum 5 min. entfernten Strand gefahren und saßen dort alle zusammen am Lagerfeuer mit Stockbrot. Es gibt zwar wenig Jungs in unserer Gruppe, aber dafür können mehrere Gitarre spielen und singen. Deshalb war es ein sehr schönes Feeling, als dann auch noch am Lagerfeuer gesungen wurde.
Über die Woche hinweg haben immer einige ihre Einsatzstelle vorgestellt, damit auch die anderen wissen, wo jeder so arbeitet.
Donnerstag haben wir uns noch mit dem FSJK selber auseinander gesetzt. Durch was und wen wird unser Taschengeld zusammengesetzt, oder wann sind unsere Projekttage, was sind die Bildungstage, was kann man da machen, oder was uns auf den noch kommenden Seminaren erwartet. Ab Nachmittag hatten wir dann Zeit den letzten Abend selbst zu gestalten und zu organisieren.
Wir haben eine Vernissage mit den selbstgemalten Porträts gemacht, lockerten die Stimmung zwischendurch immer mit Liedern auf, die wir alle zusammen gesungen haben und haben einige Übungen vorgeführt die wir im Impro-Theater gemacht haben. Es war wirklich ausgelassene Stimmung, weil sehr lustige Szenen entstanden sind. Danach haben Sven und Matthias „Die Perfekte Minute“ Spiele gespielt, die wir uns überlegt haben. Einige sind dann schlafen gegangen, weil es schon relativ spät war, aber einige, darunter auch ich, haben dann noch ein Spiel gespielt. Am nächsten Morgen hörte man dann von einigen, dass sie sogar erst um 05:00 Uhr ins Bett gegangen sind.
Am Freitag ging es dann nach Hause. Obwohl ich die Woche am Anfang nicht ganz so gut fand, dass aber nur daran lag dass alles sehr fremd war, wurde die Woche von Tag zu Tag besser. Aber ich muss sagen, dass ich das Programm selber sehr gut fand. Es wurde sich sehr fürsorglich um alle gekümmert. Trotzdem war ich dann froh, als ich dann wieder in meinem eigenen Bett schlafen konnte. Das nächste Seminar ist dann das Kreativ Seminar im Januar.

