Freiwilligendienst im Gap Year in Kolumbien: Johanna und die Erlebnisse in den Schulferien

Johanna hat im Freiwilligendienst in den Sommerferien die Stadt Medellin erkundet

Gap Year im Freiwilligendienst in Kolumbien

Johanna aus Ingolstadt in Bayern verbringt ihr Auslandsjahr nach der Schulzeit mit einem Stipendium der Stiftung Mensch und Zukunft. Sie hat sich für das Gap Year als Freiwilligendienst in einem Dorf in den Anden in Kolumbien entschieden. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Alles zu ihrem Auslandsjahr und zu anderen Freiwilligendienstlern ist im AUF IN DIE WELT-Blog zu sehen und auf der großen Themenseite zum Gap Year.

In meinen Ferien war ich entweder auf Reisen oder bei meiner Gastfamilie.

Kolumbien erleben: Medellín

Im Dezember war ich in der Stadt Medellín für eine Woche. Medellín ist bekannt als „Ciudad de la Eterna Primavera“ (Stadt des ewigen Frühlings), wegen der dauerhaft angenehmen Temperaturen.

Medellín ist unbedingt einen Besuch wert und meine bisherige Lieblingsstadt Kolumbiens. Die ganze Stadt ist geprägt von einem artistischen Ambiente, das sich in Graffiti, Clubs, Restaurants und den Menschen widerspiegelt. Medellín besitzt auch ein Metrosystem, wodurch es für jeden gut zu bereisen ist. Mit einer Freundin zusammen habe ich meine Zeit dort verbracht und einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten besucht.

Besonders die ersten Tage waren wir viel sportlich unterwegs: seien es die Treppenstufen zum pueblo paísa (einem kleinen Dorf auf einem Berg), die Treppenstufen, um einen Stein in Guatapé zu erklimmen (Guatapé ist eine weitläufige Ortschaft in der Nähe von Medellín mit Seen, Flüssen und dem berühmten Stein, von dem aus man das ganze Tal überblicken kann) und zuletzt das für Medellín bekannte Viertel: die Comuna 13, bei der wir an einer Tour teilnahmen.

Die letzten Tage nutzten wir, um das touristische Viertel „El Poblado“ zu besuchen, feiern zu gehen, eine Ausstellung zu besichtigen und an einer Seilbahntour über Medellín teilzunehmen. Nach 16 Stunden in einem Reisebus kehrte ich mit vielen Eindrücken und großer Müdigkeit schlussendlich zurück zu meinem Wohnort Samacá.

Ferien mit der Gastfamilie

Den restlichen Dezember habe ich gemeinsam mit meiner Gastfamilie und einer anderen Freiwilligen verbracht. Yoko hatte sich für einen Gastfamilienwechsel entschieden und lebte daher einen Monat bei meiner Gastfamilie für die Übergangszeit. Ich habe sowieso bereits ein sehr enges Verhältnis mit meiner Familie hier und das hat mir nochmal mehr gezeigt wie offen und herzlich meine Familie hier ist.

Eure Johanna