Freiwilligendienst im Gap Year: Noemie über ihre Erlebnisse in Rio de Janeiro und ihre Tipps für junge Leute

Noemie hat in Brasilien viel erlebt und Rio und die Menschen lieben gelernt

Wohngegend Santa Teresa in Rio den Janeiro (Foto: Stiftung Mensch und Zukunft)

Noemie aus Nordrhein-Westfalen hat  ihr Auslandsjahr nach der Schulzeit mit einem AUF IN DIE WELT-Stipendium der gemeinnützigen Stiftung Mensch und Zukunft in Brasilien verbracht. Sie hat sich für das Gap Year für einen Freiwilligendienst bei Goete-Institut in Rio de Janeiro entschieden. Sie berichtet hier über die Erfahrungen.

Alles zu ihrem Auslandsjahr und zu anderen Freiwilligendienstlern sind im AUF IN DIE WELT-Blog zu sehen. Informationen und Praxis-Tipps zum Gap Year und zu Freiwilligendiensten nach der Schulzeit gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal und im Ratgeber E-Book Gap Year.

Zum Abschluss des Auslandsjahres berichtet Noemie hier über ihre Erfahrungen.

Wie heißt Du und wo bist Du in Deutschland zuhause?

IIch heiße Noemie und bin in Dortmund zuhause

In welchem Land und wie lange hast Du dein Auslandsjahr verbracht?

Ich war für 12 Monate in Rio de Janeiro in Brasilien.

Wie groß war der Kulturschock? 

Nicht groß, ich habe mich schnell daran gewöhnt

Was hat Dich am meisten beeindruckt?

  • Die Offenheit und Herzlichkeit der Menschen.
  • Die kulturelle Vielfalt und die besondere Lebensfreude.
  • Das Gastland bietet so gut wie alles an, dass für jeden Typ von Menschen etwas dabei ist.

Wie bist Du mit deiner Einsatzstelle zurecht gekommen?

Ich bin über das Kulturweit-Programm auf meine Einsatzstelle aufmerksam geworden. Nach dem Bewerbungsprozess und den Auswahlgesprächen wurde mir die Stelle vermittelt, die gut zu meinen Interessen und bisherigen Erfahrungen passt.

Was waren Deine schönsten und Deine wichtigsten Erfahrungen?

Die Begegnungen und der Kontakt mit Menschen aus verschieden Kulturen, das zu Freundschaften und Kontakten fürs Leben geführt hat., die Verbesserung meiner portugiesischen Sprachkenntnisse und die Möglichkeit, den brasilianischen Alltag kennenzulernen.

Ich bin selbstständiger, offener und selbstbewusster geworden.

Was hat Dir nicht gefallen?

Am Anfang habe ich alleine und unsicher gefühlt. Im Nachhinein hat mir das Zusammenleben mit anderen Menschen nicht so gefallen. Ich würde nächsten Mal eine eigene Wohnung suchen.

Wie warst Du mit den Leistungen deiner Entsendeorganisation zufrieden?

Ich war insgesamt sehr zufrieden mit der Betreuung. Sowohl die Ansprechpartner in Deutschland als auch vor Ort waren hilfsbereit und standen bei Fragen oder Problemen zur Verfügung.

Hast Du neue Freundschaften geschlossen?

Ja, ich habe viele neue Menschen kennengelernt und einige enge Freundschaften geschlossen.

Hast Du in Brasilien neue Hobbies gefunden?

Ja, ich habe angefangen, häufiger an den Stränden Sport zu machen und mehr Zeit im Freien zu verbringen. Außerdem interessiere ich mich inzwischen stärker für die brasilianische Kultur, Musik und Sprache.

Wofür hast Du die Förderung durch das Stipendium verwendet?

Die Förderung hat mir geholfen, die Lebenshaltungskosten in Brasilien zu finanzieren. Außerdem konnte ich meine Sprachkenntnisse vertiefen und kulturelle Aktivitäten wahrnehmen.

Hast du Pläne Deine Auslandserfahrungen zu nutzen?

Ich möchte meine interkulturellen Kompetenzen und Sprachkenntnisse in meinem weiteren Bildungs- und Berufsweg nutzen. Sowie im Alltag und auf Reisen.

Deine 3 Tipps für alle, die ins Ausland gehen wollen

  • Traut euch Dinge allein zu machen und den ersten Schritt zu machen. Ihr werden so viele neue Kontakte machen und Freundschaften schließen
  • Nutzt jede Gelegenheit etwas Neues auszuprobieren und sein offen für mehr als die touristischen Angebote
  • Versucht die Sprache des Gastlandes schnellstmöglich zu erlernen.