Yesmin aus Niedersachsen verbringt ein Auslandsjahr nach der Schulzeit mit einem AUF IN DIE WELT-Stipendium der Deutschen Stiftung Völkerverständigung. Sie hat sich für das Gap Year für einen Freiwilligendienst in Thailand entschieden. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Alles zu ihrem Auslandsjahr und zu anderen Freiwilligendienstlern sind im AUF IN DIE WELT-Blog zu sehen. Informationen und Praxis-Tipps zum Gap Year und zu Freiwilligendiensten nach der Schulzeit gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal und im Ratgeber E-Book Gap Year.
Yesmin will Thailand noch besser kennenlernen
In ein paar Monaten beginnen die Sommerferien, und ich hoffe, Thailand noch einmal genauer erkunden zu können. Meine Organisation bietet Aktivitäten an, bei denen man einen Teil der Ferien verbringen kann. Es gibt unterschiedliche Trips, aber auch Kurse, wie beispielsweise Thaimassage oder Meditationskurse.
Ich möchte vor allem den Massagekurs besuchen. Dabei legt man am Ende eine Prüfung ab, sodass man ein Zertifikat bekommt, das bestätigt, dass man erfolgreich daran teilgenommen hat und die Grundlagen erlernt hat. Da mich das sehr interessiert und ich festgestellt habe, dass die Thaimassage sehr effektiv gegen Schmerzen sein kann, habe ich mich entschieden, mich in diesen Kurs einzutragen.
Yesmin will in Thailand reisen
Aber nicht nur das: Ich möchte in den Sommerferien auch noch etwas unabhängig reisen. Ich war zwar schon unterwegs, auch an Neujahr in Bangkok, aber ich war noch nicht im Norden oder Süden Thailands. Das möchte ich auf jeden Fall noch erleben, bevor ich nach Deutschland zurückkehre. Besonders würde ich gerne die Berge im Norden, Richtung Chiang Mai, und die Inseln im Süden sowie die Provinz Surat Thani erkunden. Thailand hat so viel zu bieten – von Natur über Strände bis hin zu kulturellen Highlights. Ich hoffe, dass ich diese Pläne noch umsetzen kann, bevor meine Zeit hier endet.
Yesmin hat die Zeit in Thailand bisher sehr genossen
Ich möchte anmerken, dass meine Zeit bisher in Thailand sehr interessant und auch ereignisreich verlaufen ist. Es hat mir viel Spaß gemacht, die unterschiedlichen Aspekte des Lebens hier zu lernen und aber auch selbstständig, mich persönlich weiterzuentwickeln.
Denn vor allem lernt man, sich selbst kennen und um sich zu kümmern, aber auch lernt man es, Mut zu haben und zu fragen, Neues zu lernen und auch durch Fehler zu lernen. Eine komplette Kultur auf einmal zu verstehen, ist nicht einfach, aber mit der Zeit wird es verständlicher und einfacher. Das Gleiche kann man auch bezüglich der Sprachbarriere sagen.
Yesmin hat gelernt, dass die Menschen in Thailand hilfsbereit sind
Ich habe zu Beginn meines Jahres sehr wenig beziehungsweise kein Thai gesprochen. Nachdem ich aber selbstständig angefangen habe zu lernen und auch mein Umfeld sprechen gehört habe, habe ich angefangen, auch selber zu reden. Zum einen, weil ich es musste, um mich mit anderen zu verständigen, aber auch, damit ich mich ausdrücken kann. Somit ist die größte Lehre, die ich bisher hatte, den Mut zu haben und zu fragen. Denn meistens unterstützen die Menschen hier einen und sind unterstützend.
Bis bald Eure Yesmin

