Am Nachmittag fand die Auftaktveranstaltung für die neu gestarteten FSJler für Kultur und Bildung statt.
Da Leo und Carmen schon auf dem Weg nach Münster zur Messevorbereitung waren, bin ich nach ein paar Stunden im Büro alleine nach Lübeck gefahren. Von ehemaligen FSJlern wurde ich in Empfang genommen und erhielt ein Namensschild, wie jeder andere auch.
Ich schaute mich in dem Theater um und betrat wenig später den Theatersaal. Die ersten Reihen waren schon komplett besetzt und ich ging ein paar Treppenstufen weiter hinauf und setzte mich in eine Reihe neben eine andere Teilnehmerin. Wir unterhielten uns und ich erfuhr, dass sie ebenfalls alleine hier war. Viele neue FSJler waren mit ihren Betreuern vor Ort. Die „alten“ FSJler kannten sich natürlich schon untereinander und saßen mit ihren in dem Jahr gewonnenen Freunden zusammen.
Die Auftaktveranstaltung wurde von zwei ehemaligen Freiwilligen moderiert. Es begann mit vielen Ansprachen, unter anderem von Dr. Wolfgang Schlüter (Vorsitzender der LKJ S-H e.V.), Dr. Eberhard Schmidt-Elsaeßer (Staatsekretär für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein) und Wolfgang Pötschke (Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck). Herr Pötschke war mit als letztes an der Reihe und sagte: „Es wurde schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem“. Dieser Satz fasst es ganz gut zusammen. Aber so steif und wichtig, wie deren Ämter klingen, war es zum Glück gar nicht.
Zwischen den Reden wurde die Stimmung durch Vorstellungen von Arbeiten aus den Seminarwochen oder auch aus den einzelnen Einsatzstellen aufgelockert. Diese Arbeiten waren Filme, selbstgeplante Veranstaltungen wie Ausstellungen, Poetry Slam, Konzerte usw., der „Seminarchor“ hat gesungen, die „Seminarband“ hat einen Film musikalisch unterstützt und noch vieles mehr.
Anschließend gab es Snacks und Getränke. Ich habe mich dann noch mit zwei FSJlern unterhalten. Eine ist in einer Grundschule tätig und die andere bei der Stiftung Mensch.
Ich habe mich gefreut schon ein paar Gesichter zu sehen, die ich in wenigen Wochen auf der Seminarfahrt wieder treffen werde, von Erfahrungen von Ehemaligen zu hören und die wichtigsten Organisatoren kennen gelernt zu haben. Es war ein schöner Nachmittag und ich freue mich auf weitere Treffen.

