Junge Menschen in Hessen wollen Auslandserfahrungen

Großer Andrang auf der SchülerAustausch-Messe in Frankfurt

Sie sind aus eigener Erfahrung für Auslandserfahrungen (vl.): Friedrich Janko (Kultusministerium) Dr. Michael Eckstein, Sabine Brieske, Marion Weßling-Bagel, (Staatliches Schulamt für die Stadt Frankfurt), TV-Moderatorin Bärbel Schäfer, Dr. Sabine Pittrof, Matthias Trautsch (FAZ), Dr. Roland Kaehlbrandt (Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main), Dr. Michael Eckstein (Foto: Dt. Stiftung Völkerverständigung)

Ein Schuljahr im Ausland ist bei jungen Menschen in Hessen begehrt. Dies zeigte der Andrang bei der SchülerAustausch-Messe in Hamburg. In den nächsten Wochen enden die Bewerbungsfristen für junge Menschen, die im Jahr 2012 ins Ausland wollen – ob während der Schulzeit oder nach dem Abitur. Weit mehr als 1.000 Besucher aus Hessen und Rhein-Main nutzten die letzte Gelegenheit, sich umfassend über die Möglichkeiten für einen Auslandsaufenthalt noch in 2012 zu informieren.

Friedrich Janko vom Hessischen Kultusministerium wies in seiner Ansprache zur Eröffnung der Messe auf die große Bedeutung internationaler Erfahrungen für Völkerverständigung, Außenhandel und persönliche Entwicklung jedes Einzelnen hin.

Wichtigstes Ergebnis der Messe: In Hessen und Rhein-Main ist auch nach der Schulzeitverkürzung ein Auslandsjahr gut in dies Schullaufbahn zu integrieren, ohne das Jahr in Deutschland wiederholen zu müssen. Der Informations- und Beratungsbedarf der Familien wächst weiter. Erstes Ziel der jungen Menschen bleiben die USA. Für viele junge Menschen werden aber auch andere Länder sowie Alternativen für die Zeit nach dem Abitur interessanter. Dies machte auch das große Interesse an der Diskussion zum Thema „Warum ins Ausland“ mit TV-Moderatorin Bärbel Schäfer und an den Vorträgen und Erfahrungsberichten deutlich, die es parallel zur Ausstellung der führenden Austauschorganisationen gab.