Die Messe fand am Samstag den 5. September in Münster statt. Das Abenteuer begann allerdings schon am Freitagmorgen am Hauptbahnhof in Hamburg. Von dort aus fuhren Carmen und Ich mit dem ICE nach Münster. Während der Fahrt kamen mir noch ein paar Fragen in den Kopf, da ich noch kein richtiges Bild hatte, was in Münster auf mich zukommen würde. Doch trotz nur drei Tagen Vorbereitungszeit war ich nur ein bisschen aufgeregt.
In Münster angekommen ging es direkt zum „Einsatzort“, in diesem Fall die Marienschule Münster. Dort begann dann die vor Ort die Planung, wie zum Beispiel die Frage wo das Essen ausgegeben wird und welche Türen auf oder zu sein soll. Das waren natürlich nur Kleinigkeiten, die noch geklärt werden mussten, denn die Messen werden schon weit im Voraus sehr gut geplant.
Nachdem wir den Messeraum gesehen hatten, ging der Aufbau auch schon los. Darunter fielen das Einrichten des Messe-Saals und das Verteilen der Schilder zur Orientierung auf dem Gelände. Und das war auch schon alles, was an dem Tag zu erledigen war. Danach sind Carmen, Herr Dr. Eckstein und ich noch essen gegangen. Leicht erschöpft und gut gesättigt ging der erste Tag um acht Uhr zum Ende.
Am zweiten Tag, also am Samstag, war um 6 Uhr Aufstehen keine Herausforderung. Nach dem Frühstück in der Schule war der Feinschliff des Aufbaus an der Reihe. Und nur wenige Minuten später trafen schon die ersten Aussteller ein. Als schließlich alle anwesend waren, gab es eine kurze Begrüßung von dem Schulleiter Arno Fischedick, Dr. Michael Eckstein und dem Beigeordneten der Stadt Münster für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport, Herrn Thomas Paal.
Die offizielle Messe für alle Besucher fing um 10.00 Uhr an und endete um 16.00 Uhr. Neben der Ausstellung der Organisationen fanden in einem separaten Raum einige Vorträge statt. Den Anfang machte Dr. Michael Eckstein mit einem recht detaillierten Überblick über Austauschprogramme. Dazu berichteten ehemalige Austauschschülerinnen über ihre Erfahrungen in den USA. Sabine Ehnert vom Jugendinformations- und Bildungszentrum Münster übernahm dann und erzählte den aufmerksamen Zuhörern etwas über eine Auslandsreise nach der Schulzeit zum Beispiel „Work & Travel“. Außerdem gab es einen Vortrag von der kanadischen Botschaft über den Austausch in – wer hätte es gedacht – Kanada.
Ich war positiv von der Menge an Interessierten auf der Messe überrascht und wie gut die Organisation funktioniert hat. Es sind alle sehr freundlich und hilfsbereit gewesen und auch die Besucher hatten am Ende des Tages keine offenen Fragen mehr.
Mein Aufgabenbereich auf der Messe hat eigentlich alle Felder gedeckt, denn ich durfte bei allem etwas mithelfen. Aus dem Grund wurde mir auch nie langweilig, ganz davon abgesehen, dass immer was zu tun war. Hauptsächlich war ich für den Vortragsraum verantwortlich, damit alles reibungslos klappt und das hat es auch. Zusätzlich war ich auch am Stand der Deutschen Stiftung Völkerverständigung als Ansprechpartner tätig.
Die Arbeiten auf der Messe haben mir viel Spaß gebracht und ich freue mich schon auf die nächste Messe in Wiesbaden am 26.09.2015.
Euer Leonard Eller
Alles zur Messe in Wiesbaden findest du hier

