Anneli aus Nordrhein-Westfalen verbringt ihr Auslandsjahr mit einem Austausch-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Argentinien. Sie berichtet hier über ihre Erfahrungen. Alles zu ihrem Auslandsjahr und zu anderen Austauschschülern in Lateinamerika kann man im Schüleraustausch Blog lesen
Schüleraustausch Argentinien: Wie ich in Deutschland Spanisch gelernt habe
Also erst einmal ich konnte, bevor ich nach Argentinien kam, kein Spanisch. Ich hatte allerdings im letzten halben Jahr in Deutschland Spanisch-Unterricht. Und habe in der Freizeit so gut es ging versucht so viel Spanisch wie möglich zu lernen. Außerdem habe ich viel über das Land und die Leute gelesen.
Schüleraustausch Argentinien: Impfungen und das Vorbereitungsseminar
Außerdem brauchte ich noch einige Impfungen, die ich über das halbe Jahr verteilt immer wieder bekommen habe. Darauf hat die Vorbereitung geruht bis zum Vorbereitungswochenende in Bonn Mitte Mai. Dort traf ich ein Mädchen, was jetzt mit mir hier ist und dort wurden uns viele Tipps gegeben, wie wir am besten mit gewissen Situationen umgehen können. Aber auch, wo die Grenzen sind. Was die Gastfamilien von uns erwarten werden. Außerdem habe ich einige Erfahrungsberichte gehört. Dieses Seminar war echt hilfreich, weil ich vorher noch gar keine Vorstellung hatte wie mein Auslandsaufenthalt sein würde, was auf mich zukommen würde. Durch das Seminar hatte ich so eine grobe Richtung im Kopf, was gegen die Angst geholfen hat. Aber als ich noch in Deutschland war habe ich versucht nicht zu viel an das kommende Jahr zu denken, weil ich meine letzte Zeit in Deutschland genießen wollte.
Schüleraustausch Argentinien: Das Visum
Aber nichts desto trotz musst noch ein Schritt erledigt werden. Und zwar das Visum, dafür mussten wir zum Konsulat nach Bonn und einiges ausfüllen, wobei den Großteil hatte die deutsche Organisation schon übernommen, weshalb das alles sehr reibungslos und zügig funktioniert hat.
Schüleraustausch Argentinien: Den Koffer richtig packen!
Aber dann fehlt natürlich noch das Packen. Ich habe vorsichtshalber ziemlich viel eingepackt, weil in einem Jahr braucht man ja nicht direkt wenig. Habe dann hier aber festgestellt, dass es keinen Sinn macht viel Zahnpasta oder Shampoo mitzunehmen weil es das natürlich auch hier gibt. Also falls ihr mal in der Situation seid, packt lieber viele deutsche Süßigkeiten ein, denn die werdet ihr zumindest in Argentinien nicht finden.
Schüleraustausch Argentinien: Die Zeit vor der Abreise aus Deutschland
Da ich aus NRW komme hatte ich schon eine Woche Ferien, die ich nur mit Freunden verbracht habe. Für mich war es die schönste Zeit, die ich je mit ihnen verbracht habe was den Abschied erst einmal sehr schwer gemacht hat. Aber ich weiß, dass es wieder genauso wird wenn ich zurückkomme und natürlich sich auch meine Freunde verändern aber im Grunde ich in Deutschland nicht so viel verpasse.
Schüleraustausch Argentinien: Erinnerungen aus Deutschland mitnehmen
Was aber hingegen ziemlich heftig war, wie anders ich alles in Deutschland wahrgenommen habe mit dem Wissen es ein Jahr nicht mehr zu haben. Ich habe versuche alle Eindrücke so geht es nur geht mir einzuprägen, damit ich immer dran erinnern kann wenn ich zuhause vermisse. Und jetzt zaubert mir die Erinnerung an Deutschland ein Lächeln aufs Gesicht und ich habe gelernt es wertzuschätzen. Ich denke verrückterweise musste ich erst auf die andere Welthalbkugel um, dass was ich zuhause immer hatte, lieben zu lernen.
Schüleraustausch Argentinien: Der Abschied aus Deutschland
Aber insgesamt ist mir der Abschied anfangs schwer gefallen, ich hänge zu sehr an meinen Freunden aber ich hatte so viele Abschiede, dass der eigentliche Abschied am Flughafen nicht mehr so schlimm war. Was durchaus Vorteile hatte.
Eure Anneli

