Schüleraustausch Costa Rica: Nele hat nur positive Erfahrungen mit Gastfamilie, Schule und Freunden

Nele hat sich im Schüleraustausch in Costa Rica gut eingelebt. Mit der Gastfamilie versteht sie sich, die Schule ist gut, sie hat schon viele Freunde gefunden

Auf in die Welt Schüleraustausch mit Stipendium in Costa Rica

Auf in die Welt Schüleraustausch mit Stipendium in Costa Rica

Nele aus Niedersachsen verbringt ihr Auslandsjahr mit einem Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Costa Rica. Sie lebt bei ihrer Gastfamilie in Puerto Limon am Karibischen Meer. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Die Berichte zu ihrem Auslandsjahr in Costa Rica kann man im Schüleraustausch Blog sehen. Alles zum Schüleraustausch nach Costa Rica mit 10-Schritte-Plan gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal in der großen Länderseite Schüleraustausch Costa Rica

Hallo hier ist Nele!
heute werde ich berichten, wie es mir seit meinem letzten Update ergangen ist und wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass ich den Schritt „ein Jahr Costa Rica“ gewagt habe. Viel Spaß beim Lesen :)

Die Ankunft in Costa Rica: Alles ist anders!

Wir kamen am Abend in Costa Rica an. Alles war so anders!!! Es war sieben Uhr abends als wir aus dem Flughafen rauskamen – und es war stockdunkel.

Schüleraustausch Costa Rica – Pura Vida erleben

Es war warm und es war laut. Auf der Straße tanzte gerade eine Tanzgruppe und es wurde Musik gespielt. Pura Vida halt

Die ersten Tage mit allen neuen Austauschschülern in Costa Rica

Wir sieben Austauschschüler haben die ersten drei Tage zusammen verbracht um uns erstmal ein wenig einzugewöhnen und haben erste tolle Ausflüge gemacht, zum Beispiel einen Vulkanbesuch und ein wenig die Stadt erkundet.

Die Gastfamilie in Costa Rica holt Nele ab

Am Samstag wurden wir dann alle von unseren Gastfamilien abgeholt. Meine Gastfamilie besteht aus meinem Gastvater, meiner Gastmutter, meiner älteren Gastschwester und meinem älteren Gastbruder.

Nele verbringt ihr Auslandsjahr in Costa Rica in der Stadt Limon

Die ersten Tage habe ich recht viel mit meiner Gastschwester gemacht, da sie mir ein wenig die Stadt gezeigt hat. Ich wohne in Limon, einer Hafenstadt an der Karibikküste von Costa Rica. Der Strand ist mit dem Auto nur zehn Minuten entfernt und auch die bekannteren Touristenstädte wie Puerto Viejo oder Manzanillo sind nicht sehr weit entfernt, ungefähr eine Stunde mit dem Auto. Limon ist eine der großen Städte in Costa Rica und (leider) auch eine der gefährlicheren. Trotzdem gefällt es mir hier sehr gut, da die Menschen wirklich sehr offen und fröhlich sind.

Nele versteht sich gut mit ihrer Gastfamilie in Costa Rica

Mit meiner Gastfamilie verstehe ich mich auch ganz gut. Wir haben schon einige tolle Ausflüge zum Strand oder gemeinsame Familienfeiern zusammen erlebt.

In der ersten Woche war ich mit meiner Gastschwester und meiner Gastmutter in vielen Geschäften, so dass ich mir alle nötigen Sachen für meine Schuluniform kaufen konnte.

Nele geht in Costa Rica auf eine bilinguale Schule

Am 27.07.2021 hatte ich dann meinen ersten Schultag. Die ersten Tage waren sehr aufregend. Da ich hier eine Privatschule besuche, die seit der ersten Klasse bilingualen Unterricht in Spanisch und Englisch anbietet, habe ich mich anfangs auch sehr viel auf Englisch mit meinen Klassenkameraden unterhalten. Das fand ich aber ganz gut um erstmal ein wenig die Leute kennenzulernen.

Die Schule in Costa Rica ist sehr gut, technisch modern, die Lehrer freundschaftlich

Der Unterricht in meiner Schule ist wirklich sehr gut. Unsere Stunden gehen 35 Minuten lang. Die ersten zwei Monate hatten wir aufgrund der Coronapandemie vormittags sechs Stunden in Präsenz und am Nachmittag nochmal vier Stunden online Unterricht. Der Unterricht ist größtenteils auf Spanisch aber wir haben auch einige Fächer auf Englisch. Die Lehrer sind alle sehr hilfsbereit und es herrscht ein fast freundschaftliches Verhältnis zwischen den Schülern und Lehrern. Zwischendurch hatten wir noch zwei Wochen Examen. Diese beiden Wochen war der Unterricht online. Das war schon manchmal ein wenig langweilig aber auch anstrengend, weil ich alle Examen / Projekte mit gemacht habe.

Nele erlebt in Costa Rica einen vollen Tag mit Schulunterricht und Sport

Nun sind wir seit drei Wochen jeden Tag bis halb vier in der Schule, was natürlich eigentlich viel besser ist, aber manchmal auch wirklich sehr viel. Da ich mit dem Schulbus zur Schule fahren muss bin ich so erst jeden Tag um kurz nach vier zuhause. Da ich das große Glück habe und hier seit Beginn an in einem Volleyballteam mit zwei meiner Klassenkameradinnen spielen kann, werde ich dann dreimal pro Woche um halb fünf zum Volleyball abgeholt. Wenn dann das Wochenende ist, freue ich mich immer sehr, dass ich mich ein wenig ausruhen kann.

Nele ist mit ihren Spanisch-Kenntnissen noch nicht zufrieden

Mit dem Spanisch ist es manchmal noch etwas holperig. Das macht mir manchmal schlechte Laune, da ich mir vorgestellt habe dass ich nach drei Monaten schon fließend Spanisch sprechen kann… Naja, ich denke aber es ist normal und da ich hier ja zum Glück noch neun weitere Monate bleiben werde, sollte ich das mit dem Spanisch noch hinbekommen.

Nele hat sich im Schüleraustausch in Costa Rica sehr gut eingelebt

Alles in einem kann ich sagen, dass ich mich hier in meinen ersten zweieinhalb Monaten schon sehr gut eingelebt habe. Mit meiner Gastfamilie fühle ich mich wohl und ich habe das Gefühl, dass ich meine Klassenkameraden schon Freunde nennen kann.

Nele gehört schon fest zum Volleyball-Team ihrer Schule in Costa Rica

Auch mein Volleyballteam ist super nett und hilft mir ganz viel. Vor einer Woche war ich auf meinem ersten Volleyballspiel und die Stimmung dort und das Gefühl zu einem Team zu gehören war super!

Nele hat schon viele Freunde in Costa Rica gefunden

Zusätzlich zu meinen Klassenkameradinnen haben ich außerdem sehr engen Kontakt zu einem Mädchen aus Deutschland, die ich auf dem Flug kennengelernt habe, da sie auch mit meiner Organisation hier ihr Auslandsjahr macht. Da sie ebenfalls hier in Limon wohnt und unsere Gastfamilien befreundet sind, unternehmen wir recht viel zusammen, zum Beispiel hat ihre Familie mich einmal auf einen Tagesausflug zu einer kleinen Insel (Isla Uvita) mitgenommen und meine Gastfamilie sie mit zu unserem Strandtag. Ich bin wirklich sehr froh, dass wir die Möglichkeit haben uns regelmäßig zu treffen und uns auszutauschen. Ab und zu ist es sehr schön auch mal mit jemandem zu sprechen, der dich ganz ohne Probleme versteht...

Ciao Eure Nele