Ob Schüleraustausch, Auslandsjahr oder Sprachreise – junge Leute wollen während des Auslandsaufenthaltes nicht alleine bleiben. Teilweise sind die Sorgen so groß, dass die jungen Leute überlegen, ob sie überhaupt ins Ausland gehen sollen. Im Idealfall suchen sie Gesprächspartner, die zu guten Freunden werden können. Die Praxis zeigt: Du musst dir kaum Sorgen machen. Dazu muss man die Bedingungen für Schüleraustausch und Sprachreisen kennen.
Was enthalten der Schüleraustausch und die Sprachreise?
Der Auslandsaufenthalt umfasst den Sprachunterricht an einer Sprachschule, das Kultur- und Ausflugsprogramm, die Unterbringung in einer Gastfamilie und die Betreuung vor Ort durch einen Ansprechpartner der Agentur bzw. Austausch-Organisation. Sprachreisen dauern meistens zwei bis drei Wochen, während der Schüleraustausch zwischen vier Wochen und einem Jahr dauert. Damit hast du viele Ansatzpunkte, um Kontakte zu knüpfen. Am besten sind die Kontakte zu Einheimischen, damit du deine Sprachkenntnisse üben kannst.
Schüleraustausch, Sprachreise und die Schule im Ausland
In der Sprachschule bekommst du leicht Kontakt zu den einheimischen Lehrkräften und deinen Mitschülern. Die anderen Schüler werden wahrscheinlich aus anderen Ländern kommen und die Sprache deines Ziellandes erst noch lernen. In jedem Falle bieten sie dir eine Möglichkeit für gemeinsame Unternehmungen in der Freizeit.
Im Schüleraustausch besuchst du eine reguläre Schule und bekommst so den Kontakt zu den einheimischen Schülern und Lehrern. Außerdem bist du an einer High School in den Schulbetrieb eingebunden. Daher kannst du am Sport und an freiwilligen Zusatzkursen teilnehmen und schulinterne Feste und Veranstaltungen miterleben. Damit bietet die Schule im Schüleraustausch noch viel mehr Möglichkeiten als die Sprachschule.
Das Kultur- und Ausflugsprogramm bei Sprachreisen ins Ausland
Das Freizeitprogramm wird dir die Möglichkeit eröffnen, mit anderen Sprachschülern die Gegend kennen zu lernen. Das bietet Kontakte in der Gruppe und auch Möglichkeiten, mit Einheimischen zu sprechen.
Die Gastfamilie im Schüleraustausch und für die Sprachreise
Die Gastfamilien haben mehrere Vorteile für die Gastschüler:
- Da es sich um Einheimische handelt, bekommst du so Übung in der Sprache.
- Als Einheimische können sie dir Tipps geben, wo es Veranstaltungen für junge Leute gibt, wo du einheimische Jugendliche kennen lernen kannst.
- Durch die Teilnahme am Familienleben entsteht auch ein enges Verhältnis zwischen Gasteltern und Schüler. Das ist vor allem beim Schüleraustausch typisch, weil man dann längere Zeit in der Familie lebt.
Der Lokale Koordinator deiner Agentur bzw. Austauschorganisation
kann helfen, wenn es doch nicht klappen sollte, dass du Kontakte bekommst.
Die Initiative der Gastschüler ist gefragt
Kontakte zu anderen setzen immer voraus, dass du auch selbst aktiv bist. In jedem Falle solltest du alle Angebote zu Aktivitäten oder Veranstaltungen annehmen. Das gilt sowohl in der Gastfamilie als auch bei Freunden, in der Schule und im Sport.

