Schüleraustausch Kanada: Julian erlebt schöne Weihnachtstage und den Jahreswechsel mit Ausflug nach Vancouver

Julian verbringt sein Auslandsjahr mit dem AUF IN DIE WELT-Stipendium in Kanada – Weihnachten ist in Kanada anders, deutsche Traditionen und Vancouver

AUF IN DIE WELT: Schüleraustausch Kanada

Julian aus Niedersachsen verbringt sein  Auslandsjahr im Schüleraustausch mit einem AUF IN DIE WELT-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Kanada. Er lebt bei einer Gastfamilie in British Columbia in der Nähe von Vancouver. Er berichtet hier über die Erfahrungen. Die Berichte zu seinem Auslandsjahr in Kanada kann man im Schüleraustausch Blog sehen. Alles zum Schüleraustausch nach Kanada mit 11-Schritte-Plan gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal in der großen Länderseite Schüleraustausch Kanada.

Die Weihnachtsfeiertage waren echt super!

Normalerweise feiern die Kanadier nur am 25.12. das Weihnachtsfest. Meine Gastmutter wollte jedoch die kanadische und die deutsche Tradition feiern, sodass wir nachmittags am 24.12. eine Bescherung machten, bei der wir das Paket, das meine Eltern uns gesendet hatten, auspackten.Am 25.12. gab es um 8:00 Uhr morgens die traditionelle kanadische Bescherung. Nachmittags waren wir dann bei dem Weihnachtsessen vom besten Freund meiner Gastmutter, bei dem ganz klassisch Truthahn gegessen wurde.

Da die Gasteltern von einem meiner Freunde deutsche Wurzeln haben, war ich bei ihnen zuvor am 24.12. bereits zu Heiligabend eingeladen. Dort gab es ebenfalls Truthahn, sowie einen Weihnachtsbraten. Auch das war sehr schön!

Am 26.12. ist in Kanada der sogenannte Boxing Day, es wird nicht mehr Weihnachten gefeiert, stattdessen gehen alle Kanadier shoppen und die Geschäfte sind sehr voll. Mit zwei Freunden fuhr ich an dem Tag nach Richmond ins Outlet, um ebenfalls shoppen zu gehen.Allerdings waren die Geschäfte so voll, dass wir nur in ein paar hineingehen konnten und nicht wirklich fündig wurden.

Julian macht einen Ausflug nach Vancouver

Kurz vor dem Jahreswechsel fuhr ich mit einem Freund nach Vancouver in den Stanley Park. Der Park ist ein Highlight für alle Touristen, die Vancouver besuchen. Wir machten dort einen großen Spaziergang und erhielten dabei viele schöne Eindrücke sowohl von der Skyline Vancouvers, als auch vom Meer.

Der Jahreswechsel verlief ruhig

Am 31.12. fuhr ich in den Norden Vancouvers, wo ich mit einem Freund und der Großmutter seiner Gastfamilie Silvester und Neujahr feierte. Durch das Feuerwerksverbot in der ganzen Stadt blieb es um Mitternacht ruhig und wir verbrachten den Abend und die Nacht größtenteils mit Kartenspielen sowie schwäbischem Essen, da die Großmutter aus dem Schwabenland stammt. So gab es zum Beispiel um 24 Uhr Krautsuppe zu essen, eine Tradition, die die Oma aus Deutschland mitgebracht hat. Für mich war dies neu.

Erlebnisse am Jahresanfang

In den ersten Januartagen bis zum Schulbeginn machte ich mit einem Freund noch einen weiteren Ausflug nach Vancouver, wo wir das Kunstmuseum besichtigten und eine Bootstour im Binnensee Vancouvers machten. Das Kunstmuseum fand ich nicht so spannend, die Bootstour dagegen kann ich jedem empfehlen, der einmal in Vancouver ist.

Kurz vor dem Ende der Ferien besuchten meine Freunde und ich außerdem den Campus der University of British Columbia und schauten uns ein Eishockeyspiel der UBC Thunderbirds an. Wenn man in Kanada ist, sollte man sich auf alle Fälle einmal ein Eishockeyspiel anschauen! Das gehört zur Kultur der Kanadier und die Stimmung in den Stadien ist super!

Ansonsten verabredete ich mich mehrmals mit anderen internationalen Austauschschüler*innen zum Schlittschuhlaufen und arbeitete an meiner Langzeitaufgabe im Fach Englisch.

Jede Schülerin, jeder Schüler meines Englischkurses musste sich im September aus einer Liste ein Buch aussuchen, dieses lesen und eine Präsentation dazu ausarbeiten, die Mitte Januar abgegeben werden musste. Ich las das Buch „Walden – Leben in den Wäldern“ von Henry Thoreau, ein Klassiker der amerikanischen Literatur, und schrieb einen persönlichen Essay dazu. Das war leider nicht ganz einfach, da das Buch sprachlich herausfordernd ist. Aber am Ende war ich zufrieden mit meinen Ausarbeitungen.

Euer Julian