Schüleraustausch Kanada: Für Elina ist der Schulausflug in einen Outdoor Park ein ganz besonderes Highlight

Elina genießt die Gemeinschaft in der Natur - und ohne Handy

Auf in die Welt: Schüleraustausch Traumziel Kanada (Foto: Stiftung Mensch und Zukunft)

Elina aus Nordrhein-Westfahlen verbringt das Auslandsjahr im Schüleraustausch an einer High School mit einem AUF IN DIE WELT-Stipendium der gemeinnützigen Stiftung Mensch und Zukunft in Kanada. Sie lebt bei einer Gastfamilie in der Provinz British Columbia auf Vancouver Island. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Die Berichte zu ihrem Auslandsjahr in Kanada kann man im Schüleraustausch Kanada Blog sehen. 

Alles zum Schüleraustausch nach Kanada gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal, die Länderseite Schüleraustausch Kanada, den Leitfaden im E-Book Kanada, im Ratgeber Handbuch AUF IN DIE WELT und die Anleitung im Schüleraustausch Online-Kurs.

Ein weiteres Highlight war mein wahrscheinlich letzter größerer Schulausflug

 Gemeinsam mit anderen Austauschschülern verbrachte ich drei Tage im Strathcona Park Lodge & Outdoor Education Center. Hier kann man Tagesausflüge oder mehrtägige Expeditionen in dem Strathcona Provincial Park unternehmen incl. Kajakfahren, Wildwasserpaddeln oder Bergsteigen.

Morgens trafen wir uns in der Schule und fuhren anschließend ungefähr eineinhalb Stunden bis zum Camp. Mein Handy hatte ich von Anfang an gar nicht dabei, weil uns schon vorher gesagt wurde, dass wir es dort sowieso nicht benutzen dürfen. Wer ein Handy dabei hatte, musste es abgeben, und selbst wenn man es behalten hätte, hätte es überhaupt keinen Empfang gegeben, da die Gegend sehr abgelegen ist. Ich nahm stattdessen meine Fotokamera mit. Der Trip wurde gemeinsam mit einer anderen Schule durchgeführt.

Anschließend bezogen wir unsere Cabins

Es war kein richtiges Camping, sondern eher ein Outdoor-Abenteuer mit festen Unterkünften. Wir wohnten in einfachen Hütten mitten in der Natur und die Anlage produzierte sogar ihren eigenen Strom. Schon allein dadurch entstand eine ganz besondere Atmosphäre.

Nach etwas Freizeit begannen die ersten Aktivitäten

 Neben den sportlichen Aktivitäten lernten wir auch einige praktische Dinge. Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt und durchliefen verschiedene Stationen. An einer Station lernten wir, wie man einen geeigneten Zeltplatz auswählt und worauf man beim Aufbau eines Zeltes achten muss. Bei einer anderen Station ging es um Feuer. Dort lernten wir verschiedene Feuerarten kennen, zum Beispiel das Tipi-Feuer, und erfuhren, worauf man achten muss, wenn man in der Natur ein Feuer macht.

Die letzte Station beschäftigte sich mit Knoten. Wir lernten mehrere unterschiedliche Knoten, was mir allerdings nicht besonders leichtfiel. Am Abend hatten wir Freizeit und spielten Volleyball sowie Kartenspiele.

Viele Outdoor-Aktivitäten

Der nächste Tag begann bereits um 7 Uhr mit Frühstück und starte danach mit verschiedenen Outdoor-Aktivitäten. Wir sind mit Stand-up-Paddle-Boards gefahren und lernten mit einem Kajak zu fahren. Besonders lustig war eine Kajakrutsche, bei der man mit einem Kajak eine Rutsche hinunterfuhr.

Nach dem Mittagessen ging es noch in einen kleinen Kletterpark. Danach fuhren wir noch Zipline. Die Strecke war zwar recht kurz, aber trotzdem ein tolles Erlebnis. Am Abend saßen wir gemeinsam am Lagerfeuer und verbrachten Zeit mit Gruppenspielen. Am letzten Tag packten wir unsere Sachen und machten vor der Abreise noch eine Wanderung. Dabei gab es erneut verschiedene Stationen. Sehr interessant fand ich eine Übung, bei der wir mit verbundenen Augen einen Baum ertasten mussten und ihn später wiederfinden sollten.

Wir unternahmen noch einen Spaziergang durch ein Moor und zum Schluss gestalteten wir aus Naturmaterialien kleine Bilder. Danach ging es schon wieder nach Hause Der Trip war zwar relativ kurz, aber ich habe viel gelernt und viele spannende Erfahrungen in der Natur gemacht.

Insgesamt hat mir der Strathcona-Trip sehr gut gefallen

Es war schon ein besonderes Erlebnis. Nicht nur wegen der Aktivitäten, sondern auch wegen der Gemeinschaft, ohne Handys und andere Ablenkungen.

Bis bald Eure Elina