Schüleraustausch Kanada: Rieke hatte eine aufregende Reise zur Gastfamilie in British Columbia

Rieke verbringt ihr Auslandsjahr mit dem AUF IN DIE WELT-Stipendium in Kanada – ihre Reise nach Kanada

AUF IN DIE WELT: Flug zum Schüleraustausch nach Kanada

Rieke aus Niedersachsen verbringt das Auslandsjahr mit einem AUF IN DIE WELT-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Kanada. Sie lebt bei einer Gastfamilie in der Provinz British Columbia. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Die Berichte zu ihrem Auslandsjahr in Kanada kann man im Schüleraustausch Blog sehen. Alles zum Schüleraustausch nach Kanada mit 11-Schritte-Plan gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal in der großen Länderseite Schüleraustausch Kanada.

Das Kofferpacken für den Schüleraustausch nach Kanada war schwierig

Der allerletzte Schritt war das Kofferpacken. Das war schwieriger als gedacht, da ich nur eine bestimmte Koffergröße und maximal 23 Kilogramm mitnehmen durfte. Ich musste aber an viele verschiedene Sachen denken, wie zum Beispiel kurze, aber auch lange Klamotten, Kultursachen und Gastgeschenke. Am meisten Gewicht hat die Kosmetik eingenommen, da Shampoo oder Duschgel viel Gewicht haben.

Mein Abschied von Freunden und Familie vor dem Start in das Auslandsjahr nach Kanada

Um vor der Abreise noch einmal alle meine Freunde und Familie sehen zu können, hatte ich über eine Abschiedsfeier nachgedacht. Jedoch waren viele meiner Freunde in der letzten Ferienwoche unterwegs, somit verwarf ich diese Idee und entschied mich dazu, mich mit jedem einzeln zu treffen. Meine letzten zwei Wochen habe ich mit Kofferpacken, dem Checken aller Dokumente und dem Treffen von Freunden und Familie verbracht. Am Ende waren die Einzeltreffen die beste Entscheidung für mich.

Die Reise nach Kanada begann mit Hindernissen

Dann sollte es losgehen. Doch es lief nicht alles wie geplant. Am 27. August war der Abflugtag von mir und zwei anderen Austauschschülern aus Hamburg. Wir haben alle drei am Abend vorher den Vorabend Check-In am Hamburger Flughafen gemacht und uns abgesprochen, wann wir uns am nächsten Morgen am Flughafen treffen wollen. Anschließend sind wir nach Hause gefahren, um früh schlafen zu gehen. Alle waren abfahrtbereit. Um 21.00 Uhr kamplötzlich die Nachricht von der Lufthansa: „Ihr Flug von Hamburg nach Frankfurt wurde gecancelt.“ Nach einer Telefonkonferenz mit allen drei Familien haben wir uns entschieden, am nächsten Morgen den Zug zum Frankfurter Flughafen zu nehmen. Wir haben die Tickets gebucht, den Wecker neu gestellt und sind schlafen gegangen.

Am nächsten Morgen kam die nächste böse Überraschung. Wir drei wurden auf andere Flüge umgebucht, jedoch nicht auf die gleichen, sondern alle an unterschiedlichen Tagen und auf unterschiedliche Strecken. Ich sollte nun erst am 28. August über Frankfurt nach Vancouver fliegen. Es war 4 Uhr morgens und ich war mit meinen Nerven am Ende, da es mein erster Langstreckenflug war und ich zuvor noch nie allein geflogen bin. Meine Mutter und ich sind dann aber noch zum Flughafen gefahren, um meinen Koffer abzuholen und neu einzuchecken. Ich hatte also jetzt noch einen ganzen Tag vor mir, den ich überstehen musste.

Am nächsten Morgen ging es dann aber wirklich los und ich bin mit meinen Eltern zum Flughafen gefahren. Der Abschied von meiner Familie fiel mir schwer, jedoch wurde mir das erst später bewusst, weil ich zu dem Zeitpunkt voller Aufregung war und an nichts anderes als den ersten Abflug denken konnte.

Der Check-In und die Sicherheitskontrolle gingen schnell und problemlos. Nun musste ich mein Gate suchen. Der erste Flug von Hamburg nach Frankfurt ging schnell vorüber und ich war gut gelaunt. Am Frankfurter Flughafen dauerte es ewig, bis ich mein Gate gefunden hatte, aber als ich endlich da war, musste ich auch schon direkt zur Dokumentenkontrolle. Am Flughafen habe ich zwei Mädels getroffen, die auch allein unterwegs waren.

Der Flug nach Kanada war verspätet, aber entspannt

Der 10-stündige Flug ging schneller rum als ich gedacht hatte. Auf dem Flug saß ich neben einem Mädchen, das auch nach Victoria geflogen ist und jetzt mit mir auf einer Schule ist. Leider ist der Flug mit 45 Minuten Verspätung in Vancouver angekommen. Die Folge war, dass ich nur noch eine Stunde Umsteigezeit hatte. Die Warteschlange für die Sicherheitskontrolle war sehr lang und ich hatte nur noch 10 Minuten bis zu meinem Abflug. Zum Glück habe ich eine Flughafenmitarbeiterin getroffen, die mich bis zur Sicherheitskontrolle durchgecheckt hat.

Schlussendlich kam ich bei meinem Flieger 15 Minuten nach eigentlichem Abflug an. Im Flugzeug ist dann erstmal die ganze Anspannung gewichen und ich hatte einen kleinen Nervenzusammenbruch. 30 Minuten später bin ich schließlich sicher in Victoria angekommen und wurde von meiner Gastmutter und meinem Gastbruder abgeholt.

Eure Rieke