Schüleraustausch Kanada: Wie Jana das Auslandsjahr finanziert und die Abreise vorbereitet hat

Jana verbringt ihr Auslandsjahr mit einem AUF IN DIE WELT-Stipendium in Kanada – Die Finanzierung des Auslandsjahres, die Vorbereitung der Reise, der Abschied

Auf in die Welt: Jana im Schüleraustausch in Kanada

Auf in die Welt: Jana im Schüleraustausch in Kanada

Jana aus Rheinland-Pfalz verbringt das Auslandsjahr mit einem Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Kanada. Sie lebt bei einer Gastfamilie in der Provinz Ontario. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Die Berichte zu ihrem Auslandsjahr in Kanada kann man im Schüleraustausch Blog sehen. Alles zum Schüleraustausch nach Kanada mit 10-Schritte-Plan gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal in der großen Länderseite Schüleraustausch Kanada.

Die Finanzierung meines Schüleraustausches nach Kanada

Um meinen Auslandsaufenthalt zu finanzieren und meine Mutter etwas zu unterstützen, bin ich vor meinem Auslandsjahr arbeiten gegangen und konnte so das verdiente Geld und Ersparnisse nutzen, um einen kleinen Teil zu bezahlen. Wir haben uns einen Teil des Geldes bei der Bank geliehen, da bei uns finanziell leider etwas anders gelaufen ist, als wir es geplant hatten. Außerdem hat mir das AUF IN DIE WELT-Stipendium geholfen, weil damit das Taschengeld in Kanada bezahlt ist.

Vorbereitung der Reise in das Auslandsjahr nach Kanada

Um mich auf meine Reise vorzubereiten, habe ich viel über die kanadische Kultur und meine Region recherchiert, viele Erfahrungsberichte von ehemaligen Austauschschülern gelesen und viele Videos über das Leben als Austauschschüler in Kanada geschaut. Außerdem habe ich an dem Vorbereitungsseminar meiner Organisation teilgenommen und das von der Austauschorganisation bereitgestellte Infomaterial genutzt.

Ein paar Wochen vor meiner Abreise habe ich angefangen nach Gastgeschenken zu suchen. Falls man keine Ideen hat, gibt es auf YouTube viele Videos in denen ehemalige Austauschschüler zeigen, was sie ihren Gastfamilien geschenkt haben. Kurze Zeit später habe ich mir einen Koffer und ein paar Klamotten, die ich noch brauchte, gekauft und alte Sachen aussortiert.

Der Abschied von Freunden, Familie und den Eltern vor dem Start nach Kanada

In den letzten beiden Wochen vor meiner Abreise habe ich mich nochmal mit meinen engsten Freunden getroffen und habe jedem ein kleines Abschiedsgeschenk gegeben. Sich zu verabschieden war aber nicht wirklich schwer, da ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht realisiert hatte, dass ich meine Freunde bald für zehn Monate nicht sehen würde.

Zwei Tage vor meinem Abflug hatte ich abends Abschiedsfeier mit meiner Familie und meiner besten Freundin. Sich an diesem Abend zu verabschieden erschien mir zwar immer noch surreal, aber es fiel mir schon ein wenig schwerer als zuvor.

Meinen Samstag (den letzten Tag vor meiner Abreise) habe ich genutzt, um einen Koffer zu packen, letzte Sachen auszusortieren und Zeit mit meiner Familie zu verbringen. An diesem Abend war ich dann auch das erste Mal so richtig aufgeregt. Vorher erschien mir alles viel zu weit weg, um aufgeregt zu sein. Am nächsten Morgen bin ich mit meiner Mutter und ihrem Freund zum Flughafen gefahren. Dieser Abschied fiel mir schon schwerer, da ich so langsam angefangen hatte zu realisieren, dass ich für eine lange Zeit nicht zu Hause sein werde.

Eure Jana