Schüleraustausch Kanada: Wie Rieke das Auslandsjahr ausgewählt, vorbereitet und finanziert hat

Rieke verbringt ihr Auslandsjahr mit dem AUF IN DIE WELT-Stipendium in Kanada – sie hat den Schüleraustausch in Kanada systematisch vorbereitet

 

AUF IN DIE WELT: Schüleraustausch in Kanada: Victoria in British Columbia (Foto: Dagmar Taylor)

Rieke aus Niedersachsen verbringt das Auslandsjahr mit einem AUF IN DIE WELT-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Kanada. Sie lebt bei einer Gastfamilie in der Provinz British Columbia. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Die Berichte zu ihrem Auslandsjahr in Kanada kann man im Schüleraustausch Blog sehen. Alles zum Schüleraustausch nach Kanada mit 11-Schritte-Plan gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal in der großen Länderseite Schüleraustausch Kanada

Schüleraustausch: Rieke hat sich für das Auslandsjahr in Kanada entschieden

Ich hatte schon seit mehreren Jahren den Wunsch ein Auslandsjahr zu machen. Viele ältere Freunde haben in den vergangenen Jahren ein Auslandsjahr gemacht und kamen jedes Mal mit positiven Erinnerungen wieder. Somit habe ich vor einem Jahr die endgültige Entscheidung getroffen, ein Auslandsjahr zu machen. Am Anfang waren noch Kanada und die USA im Rennen. Da mich Kanada schon immer mehr angesprochen hat, habe ich mich schließlich für Kanada entschieden.

Wie Rieke die Austauschorganisation für das Auslandsjahr gefunden hat

Kurze Zeit später haben meine Familie und ich angefangen, uns verschiedene Organisationen anzuschauen. Am Anfang habe ich mir AIFS angeguckt, da dies eine sehr große und bekannte Organisation ist. Um noch weitere Organisationen kennenzulernen, sind wir auf eine Auslandsjahrmesse in Hamburg gegangen. Dort haben sich viele verschiedene Organisationen vorgestellt. Ich habe zwei kleinere Organisationen gefunden, die mich beide überzeugt haben. Mit beiden Organisationen hatte ich ein Gespräch. Schlussendlich habe ich mich für Bildungsberatung Global entschieden, weil ich das Gefühl hatte, dass sie sehr vertraut mit dem Westen Kanadas waren.

Rieke wollte für den Schüleraustausch in Kanada nach Vancouver Island

Ich habe mich für Vancouver Island entschieden, weil hier meine Großeltern schon einmal waren und Vancouver Island eine wunderschöne Natur hat. Ich musste mich nur noch für eine genaue Region entscheiden, was mir aber leichtgefallen ist, weil ich nicht in einem kleinen Dorf wohnen, sondern Anschluss an eine größere Stadt haben wollte. Victoria ist auf Vancouver Island die größte Stadt.

Rieke hat zuerst die Bedingungen der Schule für das Auslandsjahr geklärt

Als Allererstes habe ich mir die Vorgaben von meiner Schule angeguckt, um zu erfahren, welche Noten ich brauche und welche Aufgaben ich erfüllen muss, um ein Jahr im Ausland verbringen zu können.

Die Bewerbung für den Schüleraustausch in Kanada

Die Bewerbung bei der Organisation war sehr leicht. Ich musste meine Zeugnisse der letzten 4 Halbjahre schicken. Für den Schuldistrikt musste ich viele Dokumente online abgeben beziehungsweise ausfüllen, ob ich z.B. Allergien habe sowie persönliche Informationen über mich, aber auch was ich erwarte und was ich mir von meiner Gastfamilie wünsche. Auch die Fächerwahl für meine Schule in Kanada musste ich schon abgeben.

Das Visum für Kanada und weitere Vorbereitungen

Nachdem ich alles hochgeladen oder ausgefüllt hatte, war eine längere Zeit nichts zu tun. Ein paar Monate vor dem Abflug kamen dann aber nochmal ganz viele neue Aufgaben. Ich musste für die Beantragung meines Visums nach Berlin fahren, um dort persönlich meine biometrischen Daten abzugeben.

Zudem mussten noch Dokumente unterschrieben werden, die mir erlaubten, allein zu reisen und ich habe bei der Bank eine Kreditkarte beantragt, mit der ich in Kanada zahlen kann.

Wie Rieke den Schüleraustausch in Kanada finanziert: Eltern und Stipendium

Die Finanzierung des Auslandsjahr haben glücklicher Weise meine Eltern übernommen. Außerdem haben sie mir vorgeschlagen, mich für ein Stipendium zu bewerben. Ich habe mich also im März/April entschieden, mich bei diesem Stipendium zu bewerben. Das ganze Bewerbungsverfahren für das ‚Stipendium war nicht allzu zeitaufwendig. Nach 2 Monaten kam dann endlich die E-Mail und ich hatte es geschafft. Somit war mein monatliches Taschengeld auch gesichert.

Eure Rieke