Die Möglichkeiten, Kanada zu entdecken, sind vielfältig. Zum ersten Kennenlernen, bevor man sich für ein halbes oder ganzes Schuljahr nach Kanada startet, kann man zum Beispiel eine Sprachreise oder ein Sommercamp machen - oder eine Schülerreise im Rahmen der eigenen Schule, wie das Barnim-Gymnasium in Berlin.
Im Herbst 2013 hat eine Schülergruppe des Barnim-Gymnasiums (Berlin) eine Rundreise durch Kanada unternommen alles unter dem Motto "Inspiration Canada". In einer kleinen Serie stellen wir hier die Berichte der Lehrerin, Jennifer Himmelbauer, und mehrerer Schüler(innen) vor. Hier kommt der Bericht von Jordan Heyer (13. Klasse):
In Kanada angekommen, waren wir alle natürlich überwältigt - vor einigen Stunden noch waren wir in Berlin und jetzt befanden wir uns tausende von Kilometern in einem anderen Land, gar auf einem anderen Kontinent. Die ersten Tage haben wir damit verbracht die Stadt zu besichtigen, so sahen wir unter anderem Chinatown und den CN-Tower. Dann kam unsere Reise zu den Niagara-Fällen. Wir sahen sowohl die amerikanische als auch die kanadische Seite der Fälle.
Am ersten Mittwoch der Reise hat uns ein typisch amerikanischer Schulbus abgeholt. Dabei scheint der Busfahrer nie etwas von Pünktlichkeit gehört zu haben - er kam über eine halbe Stunde zu spät, außerdem fiel im Bus die Heizung aus, falls überhaupt eine vorhanden war. Egal, das war es wert!
Nach gut zwei Stunden kamen wir an und da waren sie! Die mächtigen, die überwältigenden, die berühmten Niagara-Wasserfälle. Erwartungsgemäß waren die Wasserfälle gut besucht, Menschen aus aller Welt waren vorzufinden. Zuerst waren wir auf der oberen Plattform unterwegs, um uns alles von oben anzuschauen. Ich habe mich der Natur selten so verbunden gefühlt. Es war einfach überwältigend diese endlose Masse an Wasser hinunterfließen zu sehen, auf einmal habe ich alles um mich vergessen, ich fühlte mich ganz klein.
Konnte man dieses Gefühl noch toppen? Ich dachte mir nein, doch es ging noch besser: Unsere Lehrerin hatte uns Tickets für die Bootstour gekauft. So gingen wir hinunter und stiegen in unsere Boote, zückten allesamt unsere Kameras und schossen viele Fotos.
Wir fuhren vom amerikanischen Wasserfall zu den Kanadischen. Es war einfach unglaublich, wie ich es schon vorher beschrieben habe. Diese Erlebnis ist einfach schwierig zu beschreiben, man muss es selbst erlebt haben. Leider war die Bootsfahrt in den Niagara-Wasserfällen auch relativ schnell zu Ende, aber es blieben uns schöne Eindrücke und Bilder.
Später sind wir essen gegangen und wir hatten die Möglichkeit die Stadt zu besichtigen um weitere Souvenirs zu kaufen. Das war auch der letzte Tag in Toronto, an den ich mich erinnern kann; danach ging es nach Montreal.
Weitere Reiseberichte der Schülergruppe: Jennifer Himmelbauer


