Wer für ein Schuljahr in die USA geht, erlebt ein spannendes Land. Die Staaten sind nicht zufällig das Traumziel No. 1 der jungen Deutschen, die es in die Ferne zieht.
Viele Menschen denken bei den USA an Kalifornien, Florida oder New York - die meisten Austauschschüler gehen aber in andere Regionen der USA. Silvano war 2011/2012 für ein Jahr in Wisconsin, das im Norden der USA in der Nachbarschaft zu Kanada und den Großen Seen liegt. Er hat uns von seinen Erfahrungen berichtet. Hier kommt der erste Teil unseres Interviews mit ihm. Der zweite Teil folgt in der nächsten Woche.
<link erfahrungen internal link in current>Erfahrungen anderer Austauschschüler findest Du hier
<link messen internal link in current>Persönliche Erfahrungsberichte ehemaliger Austauschschüler gibt es auf unseren bundesweiten SchülerAustausch-Messen.
Warum wolltest Du einen Austausch machen?
Mich haben die USA als Land und Englisch als Sprache schon immer gereizt und die Vorstellung, ein Jahr im Land der unendlichen Möglichkeit zu verbringen, begeisterte mich.
Hast Du Dich auf deine Zeit in den USA vorbereitet? Wenn ja, wie?
Meine Austauschorganisation, Experiment e.V., veranstaltet Vorbereitungsseminare, auf denen alle Themen abgehandelt werden. Ansonsten habe ich wenig Vorbereitung betrieben, sondern habe versucht, ohne große Vorstellungen das Jahr zu genießen.
Erläutere kurz Deinen normalen Tagesablauf während des Austausches in Stichworten:
6:30am: Aufstehen, duschen, frühstücken
7:15am: Mit dem Schulbus zur Schule fahren – yes, that’s a thing
8am-3pm: Schule
3-5pm: Sport/Aktivitäten in der Schule
5-10pm: Abendessen, Hausaufgaben, Zeit mit meiner Gastfamilie verbringen…
Welche Hobbies hattest Du während deines Austausches?
Ich habe mich sportlich beim Fußball und in der Leichtathletik beteiligt, war Teil des Theaterstücks und Musicals meiner High School und habe viel Zeit mit Lesen und Schreiben verbracht. Außerdem habe ich außerschulisch in einer Rock-Band Schlagzeug und Gitarre gespielt und angefangen zu rappen.
Was hat Dich am meisten an der neuen Kultur in den USA überrascht?
Überrascht hat mich wenig, ich habe mich höchstens über einige Amerika-Klischees gefreut (große Straßen, große Behälter [Gallons of milk…], Plastikweihnachtsbaum – es ist ganz und gar traumhaft!).
Was war Dein Lieblingsessen in den USA?
Das frische Obst und Gemüse aus dem hauseigenen Garten – Mais, Tomaten, Äpfel (und der daraus entstehende Saft) waren großartig; vermissen tue ich einen vernünftigen Burger, den man in Deutschland leider nur selten bekommen kann…
Gab es etwas was Dir nicht gefallen hat? Wenn ja, was?
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Wie häufig hattest Du Kontakt zu deiner deutschen Familie? Und fandest Du das im Nachhinein zu viel/zu wenig/genau richtig?
Ich hatte recht regen E-Mail Kontakt mit meiner Mutter (etwa einmal wöchentlich) – geskypt haben wir nur einmal, was zugegebenermaßen jedoch auch der sehr schlechten Internetverbindung meiner Gastfamilie geschuldet war (49kb/s…).
Wie bist Du mit Heimweh umgegangen?
Heimweh war für mich tatsächlich kein Problem – ich wurde so gut aufgenommen und konnte so viele Erfahrungen sammeln, dass ich mich in den USA genauso zu Hause fühlte wie in Deutschland.
Hattest Du nach deinem Austausch schulische Probleme? Wenn ja, wie bist Du damit umgegangen?
Ich bin G8 Schüler, habe die 10. Klasse im Ausland verbracht und bin in der 11. Klasse in Deutschland wieder eingestiegen, habe also nicht wiederholt, und bin damit sehr gut klargekommen, wobei ich denke, dass jeder das individuell entscheiden muss und ein Jahr mehr in der Schule generell niemandem schaden wird, gerade wenn es im Ausland verbracht wurde.
Erzähle von Deinem schönsten Erlebnis während des Austauschjahres:
Ich halte es für unmöglich ein schönstes Erlebnis auszuwählen – es war ein Jahr voller schönster Erlebnisse in jedem Augenblick!
Beschreibe Dein Austauschjahr mit einem einzigen Wort:
Awesome

