Die meisten jungen Leute mit Fernweh wollen in die USA. Besonders die Berichte über die High Schools machen neugierig. Der High School-Spirit ist berühmt. Ob der Schüleraustausch nur wenige Wochen, ein halbes oder ein volles Schuljahr umfasst: Die High School hat große Bedeutung, wie der Schüleraustausch verläuft und ob sich die Ideen verwirklichen lassen. Dabei sind die Anforderungen der Schüler an den High School-Aufenthalt unterschiedlich. Wichtig ist dann vor allem, dass die Wünsche und die gewählte High School gut zusammen passen. Die Stiftung Völkerverständigung hat die wichtigen Punkte zusammen gestellt.
1 Schüleraustausch USA und die Grundformen der High Schools
In den USA kann man bei den High Schools zwischen den staatlichen und den privaten Schulen unterscheiden. Für die Schüler liegen die Unterschiede vor allem in der Größe, in der Ausstattung, in der Flexibilität in Bezug auf individuelle Wünsche und in den Kosten. Die privaten High Schools sind normalweise kleiner mit kleineren Lerngruppen, sie sind besser mit Personal und Lernmitteln ausgestattet und sie sind flexibler im Umgang mit Wünschen von Schülern. Diese High Schools sind häufig sehr interessiert, auch ausländische Gastschüler aufzunehmen. Die Finanzierung der staatlichen High Schools ist Aufgabe der Gemeinde, in der die Schule liegt. Daher sind die Unterschiede in der Ausstattung zwischen den staatlichen High Schools groß. Private High Schools finanzieren sich mit Beiträgen der Schüler (tuition fee).
2 Schüleraustausch USA und die Vielfalt der High Schools
Auch wenn das Grundmodell der High School in den USA gleich ist gibt es doch erhebliche Unterschiede. Der Aufbau der Schulen ist von Schulbezirk zu Schulbezirk nicht einheitlich. So wird zwischen der Junior und der Senior High School unterschieden. Die eigentliche High School umfasst traditionell die Klassenstufen 9 bis 12. Internationale Schüler werden zu Beginn einer Klassenstufe zugeordnet; deutsche Schüler kommen oft in eine höhere Klassenstufe als zuhause.
3 Schüleraustausch USA, die High Schools und das Fächer-Angebot
Das Fächerangebot der High Schools in den USA unterscheidet Pflicht- und Wahlfächer. Pflichtfächer sind die academic oder regular courses, insbesondere Englisch und Mathematik. Wahlfächer sind die electives, die in vielen Bereichen angeboten werden. Dazu zählen Visual Arts, Foreign Languages, Communications, Vocational Skills, Computer Science, Journalism oder Business Education. Beispiele sind Dance, Photography, Chinese, Culinary Arts, Horticulture, Office Skills, Leadership, Computer Applications, Web Design, School Newspaper oder auch Entrepreneurship.
4 Schüleraustausch USA, die High Schools und die extracurricular activities
Extracurricular activities spielen eine wichtige Rolle am Nachmittag, insbesondere der Schulsport und die Clubs und Organisationen, wie zum Beispiel: Yearbook, Film Club, Jazz Band, Math Team, Bible Club, German Sister Cities Exchange, Dance Team, Spanish Club, Future Farmers of America, Twenty-First Century Leaders, National Wildlife Habitat Club, Recycled Art Club, Culinary Arts oder Academic Decathlon (Zehnkampf).
5 Schüleraustausch USA, die High Schools und der Sport
Der Sport hat an den High Schools in den USA mehrere Aspekte: Neben der körperlichen Betätigung selbst ist er ein wichtiger Punkt bei der Bildung von Clubs in der Schule, die neben dem Sport auch Teamgeist und Gemeinschaftsaktivität sind. Schließlich ist der Sport oft auch ein Identifikationsmerkmal für die gesamte High School. Das betrifft einmal schulinterne Wettbewerbe und Veranstaltungen, an denen auch die Familien als Zuschauer teilnehmen. Viele High Schools haben für ausgewählte Sportarten Schulteams, mit denen sie an Wettkämpfen mit anderen High Schools teilnehmen.
6 Schüleraustausch USA, die High Schools und die Angebote für Gastschüler
Teilweise bieten die High Schools spezielle Programme für internationale Schüler an. Das fängt bei monatlichen Treffen an, die auch zum Kennenlernen untereinander dienen. Die internationalen Schüler können sich aktiv in das Schulleben einbringen. Dazu können sie Vorträge über ihr Land, ihre Schule zuhause halten. Wenn die internationalen Schüler sich gemeinsam der Schulöffentlichkeit präsentieren wollen, gestalten sie einen „international day“ für die Mitschüler.
7 Schüleraustausch USA, die High Schools und die Kosten des Programms
Im Rahmen des USA Classic Programms müssen die Gastschüler für den Schulbesuch und für die Unterbringung in der Gastfamilie keine Gebühren bezahlen. Daher sind die Kosten für dieses Programm relativ niedrig. Beim USA Select Programm sind diese Kosten von den Schülern zu bezahlen. Daher ist der Programmpreis hier deutlich höher.
8 Schüleraustausch USA und wie man die beste High School bekommt
Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Austauschorganisationen mit USA-Programmen. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind.Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vor-geprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert:.
Vor der Entscheidung sollte man zusätzlich mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, die deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Der Eintritt ist kostenfrei.

