Schüleraustausch USA: Die Herausforderungen im Auslandsjahr und wie du sie gut bewältigen kannst

Das Auslandsjahr in den USA: Risiken und effektive Maßnahmen

Schüleraustausch USA mit Stipendium: Alice in Wisconsin

Viele junge Leute in Deutschland wollen internationale Erfahrungen bekommen. Die meisten Schüler gehen für ein Auslandsjahr an eine staatliche High School in den USA. Für die Vorbereitung ist wichtig: Das Auslandsjahr ist mit einer Reihe von Herausforderungen verbunden. Dagegen kann man aber immer auch etwas unternehmen. Die Stiftung Völkerverständigung hat die wichtigsten Punkte zusammengestellt:

1     Der Auslandsaufenthalt überfordert dich

Das Auslandsjahr bedeutet, dass du in einem für dich zu Beginn fremden Land mit unbekannten Menschen, in der Schule und in der Gastfamilie auf Englisch zurechtkommen musst. Du kannst dich gut vorbereiten und innerlich darauf einstellen, dass der Start in den USA anstrengend werden kann. Vor Ort wirst du schnell Anschluss finden, wenn du offen und freundlich auf die Menschen zugehst. Normalerweise ist diese Hürde spätestens nach drei Monaten genommen.

2     Du bekommst während des Auslandsjahres Probleme mit deiner Gastfamilie

Das kommt in den USA relativ oft vor. Wenn du eine gute Austausch-Organisation auswählst, kannst du aber erwarten, dass sie dich im Falle des Falles gut unterstützen und den Gastfamilien-Wechsel professionell durchführen wird. Zum Gastfamilien-Wechsel empfehle ich dir diesen Blog-Beitrag

3     Du bekommst in den USA starkes Heimweh

Das ist völlig normal, aber kein Problem und vergeht bei fast allen Schülern schnell wieder. Du kannst dem begegnen, indem du mit deinen Gasteltern darüber sprichst, an viele Aktivitäten in der Schule und in deiner Familie teilnimmst und auch mit deinen Eltern zuhause sprichst.

4     Du bekommst bei der Rückkehr Probleme in der Schule

Ein wichtiger Punkt bei der Vorbereitung des Auslandsjahres ist die Abstimmung mit deiner Schule in Deutschland. Die Schule muss dich beurlauben, damit du in die USA gehen darfst. Das ist normalerweise kein Problem, da im Schulgesetz vorgesehen ist, dass die Schüler bis zu einem Jahr für einen Auslandsaufenthalt beurlaubt werden können.

Je nach Schulform (G8 oder G9) unterscheiden sich die Regelungen für die Anerkennung deiner Leistungen aus den USA für die Schule hier. Die Risiken sind aber eher übersichtlich. Maximal kann es dazu kommen, dass du bis zum Abitur ein Jahr länger in die Schule gehst. Deine beste Maßnahme zur Vorbereitung: Sprich schnellstmöglich mit deiner Schule.

5     Die Finanzierung des Schüleraustausches wird zur Hürde

Das High School-Jahr kostet im USA Classic Programm 8.000 bis 10.000 Euro. Du kannst dich um Stipendien und andere Finanzierungshilfen bewerben. Speziell für den Schüleraustausch USA gibt es viele Möglichkeiten. Im Ergebnis kann man sagen, dass jeder gute Möglichkeiten finden sollte, das Auslandsjahr in den USA zu finanzieren.

6     Die Austausch-Organisation unterstützt dich vor Ort nicht genügend

Das betrifft vor allem den Fall, wenn es Probleme mit Schule oder Gastfamilie gibt. In solchen Situationen kannst du dich während deines Schüleraustausches jederzeit auch an die Zentrale der Organisation in den USA wenden. Wenn das nicht hilft, kannst du deine deutsche Austausch-Organisation ansprechen.

7     Deine besten Möglichkeiten zur Vorbereitung des Auslandsjahres

Die effektivste Möglichkeit ist die Auswahl einer qualifizierten Austausch-Organisation. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal.  Vor der Entscheidung sollte man mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, die deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung.