Schüleraustausch USA: Enya hat im Frühjahr viel erlebt mit Freundinnen, ihrer Gastmutter und in der High School

Enya über den kalten Winter in Indiana, Ausflüge in den Schnee und Neuigkeiten in der High School

Schüleraustausch in den USA: Disciple Now

Enya aus Baden-Württemberg verbringt das Auslandsjahr im Schüleraustausch an einer High School mit einem AUF IN DIE WELT-Stipendium der Deutschen Stiftung Völkerverständigung in den USA. Sie lebt bei einer Gastfamilie im US-Bundesstaat Indiana. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Die Berichte zu ihrem Auslandsjahr in den USA kann man im Schüleraustausch USA Blog sehen. Alles zum Schüleraustausch nach USA gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal, die Länderseite Schüleraustausch USA, den Leitfaden im Ratgeber E-Book USA und die Anleitung im Schüleraustausch Online-Kurs.

Ich weiß jetzt schon, dass mir dieser Bericht eher schwer fallen wird, weil ich mich inzwischen viel mehr mit der Situation auseinandersetzen muss, dass ich bald wieder gehe. In den letzten Monaten habe ich so viel erlebt und so viele Leute näher kennengelernt, sodass ich es mir schwer vorstellen kann, das alles bald schon zu verlassen und viele Menschen nie wieder zu treffen. 

In der letzten Zeit hat Enya in den USA viel erlebt

Aber jetzt erstmal was zu den vielen Erlebnissen der letzten Zeit, denn es ist mal wieder ganz schön viel passiert.

In Indiana ist es auch nach der Weihnachtszeit lange kalt geblieben und tatsächlich ist hier die Zeitumstellung auch viel früher. Also zusammengefasst war es kalt, dunkel und die nächsten Ferien erst um Ostern rum. Naja, die Zeit war natürlich trotzdem schön, auch wenn sich schon jeder nach dem Frühling gesehnt hat. 

Mehrmals habe ich mich mit den anderen Austauschschülerinnen getroffen und dann sind wir meistens essen gegangen und danach noch zu jemandem nach Hause, was immer lustig war. Ich habe mich inzwischen sehr mit zwei der Spanierinnen (Jimena und Adriana) befreundet und natürlich wie davor auch schon mit den anderen Deutschen.

Wir sind auch in dieser Saison immer mal wieder zu Basketballspielen gegangen, der zweit meist gehypte Sport nach Football hier, was auch echt cool war und einem nochmal so richtig den amerikanischen High School Spirit zeigt.

Enya hat mit ihrer Gastmutter einen Ausflug in den Schnee unternommen

Mit meiner Gastmutter zusammen haben wir, solange noch viel Schnee lag, einen kleinen Wanderausflug nach Salamonie gemacht. Gefrorene Wasserfälle, Eis und Schnee haben den Wald da in ein Winterwunderland verwandelt. Wir mussten uns jedoch sehr warm anziehen, weil es schon mal schnell minus 20 Grad Celsius geben kann und der Wind das ganze noch ein wenig extremer macht.

Aber keine Sorge, Mitte Februar hatten wir dann immer mal wieder Temperaturen im positiven und hin und wieder kam die Sonne raus. Das Wetter wird hier sehr wechselhaft, und damit meine ich Schnee, 18 Grad mit Sonne und Hagel innerhalb einer Woche…

Enya beginnt einen neuen Sport: TRACK

Als die Spring Season gestartet hat, habe ich mit Track als Schulsport angefangen. Das ist quasi Leichtathletik mit verschiedenen Events wie z.B. Sprinten, Hochsprung, Kugelstoßen etc. Die meisten anderen Austauschschülerinnen haben das nämlich auch gemacht und zusammen im Team macht es viel Spaß. Ich habe jetzt jeden Tag unter der Woche Training für ungefähr 2 Stunden nach der Schule und es ist sehr abwechslungsreich mit viel Cardio. 

Bald beginnen auch die Wettkämpfe so richtig und wir hatten auch schon ein paar Fotoshootings mit dem Team und für unsere Senior Banners, die beim Spielfeld aufgehängt werden.

Enya findet in der High School zwei Fächer besonders interessant

Die Schule war in der Zwischenzeit eher einseitig, aber vor allem Kunst und Ceramis gefällt mir sehr gut, da es den Alltag ein bisschen auflockert. Die meisten meiner Projekte werden im Schaukasten ausgestellt und eines meiner Bilder hat es sogar auf eine Kunstausstellung auf irgendeinem College in der Gegend geschafft.

Ausflug „Disciple now”

Immer mal wieder bin ich auch auf die Gymnastics Competitions von meiner Freundin Emilia gegangen und habe sie angefeuert. An einem Wochenende darauf stand dann von meiner Jugendgruppe ein Ausflug namens “Disciple now” mit 2 Übernachtungen an. Das Ganze hat eben einen christlichen Fokus, aber ist mit viel Spaß und Diskussionen in kleineren Gruppen verbunden. 

Es war echt cool, weil wir quasi bei einer Familie, die sich dazu bereit erklärt hat, im Haus übernachtet haben und dann tagsüber in verschiedenen Kirchen in verschiedenen Stationen Sachen besprochen und gelernt haben. Ich bin allgemein eigentlich nicht sehr gläubig aufgewachsen, aber hier ist Kirche und alles drum und dran anders und auch für Teenager sehr viel interessanter.

Bis bald Eure Enya