Schüleraustausch USA: Enya reist mit ihrer Gastfamilie zum Grand Canyon, nach Las Vegas und in den Yosemite Nationalpark

Enya hat mit Ihren Gasteltern eine USA-Rundreise bis nach Nevada unternommen

Schüleraustausch in den USA: Enya im Grand Canyon

Enya aus Baden-Württemberg verbringt das Auslandsjahr im Schüleraustausch an einer High School mit einem AUF IN DIE WELT-Stipendium der Deutschen Stiftung Völkerverständigung in den USA. Sie lebt bei einer Gastfamilie im US-Bundesstaat Indiana. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Die Berichte zu ihrem Auslandsjahr in den USA kann man im Schüleraustausch USA Blog sehen. Alles zum Schüleraustausch nach USA gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal, die Länderseite Schüleraustausch USA, den Leitfaden im Ratgeber E-Book USA und die Anleitung im Schüleraustausch Online-Kurs.

Enya hat mit Ihren Gasteltern eine USA-Rundreise bis Nevada unternommen

Im Spring Break, also quasi Osterferien, haben meine Gasteltern mit mir 30 Stunden hin und 30 Stunden wieder zurück einen Roadtrip nach Nevada gemacht. Auf dem Weg dorthin haben wir sehr viele Sachen besucht und die Fahrt natürlich auf mehrere Tage aufgeteilt.

Enya ist vom Grand Canyon beeindruckt

Unser erster großer Stop war also beim Grand Canyon, davon hat bestimmt jeder schon einmal gehört und es war noch besser als ich es auf Bildern gesehen habe. Der ist viel weitläufiger als man es sich vorstellen kann und wenn man an der Kante steht, geht es ganz schön weit runter. Ich war ja schon in den Alpen, aber das Gestein ist hier ganz anders, eher diese typische rote Farbe wie man sich den Wilden Westen in Filmen vorstellt.

Der Hoover Damm

Von dort aus sind wir dann weiter gefahren, bis wir beim Hoover Damm einen Zwischenstopp gemacht haben. Dort trennt ein riesiger Damm Arizona und Nevada, wobei eine ziemlich hohe Brücke beide Seiten verbindet. Man kann dort als Tourist entlang laufen und schon dort war das Klima um einiges wärmer mit viel Sonne.

Der Road Trip an Las Vegas vorbei

Unser Road Trip war aber noch lange nicht vorbei, denn nach ein paar Stunden sind wir dann bei Las Vegas vorbeigefahren und sind ja wirklich nur vorbeigefahren. Ich hätte es gerne genauer gesehen, aber es sah auch vom Auto aus echt cool aus. Man stellt sich das gar nicht so vor, aber die Großstadt ist von Bergen umgeben und liegt quasi irgendwo im nirgendwo in der Natur. 

Wofür Nevada natürlich bekannt ist, ist Area 51, naja so richtig konnten wir da ja nicht hin, aber wir haben mitten in der Nacht um zu tanken halt gemacht und zwar aus Zufall bei einer Tankstelle mit “Area 51 Alien Center”. Das war aber noch nicht mal alles, denn plötzlich ging eine Feuerwerks-Show los, so komplett aus dem Nichts und ohne Erklärung, aber das ist eben Amerika. In dem Geschäft gab es wirklich alles zum Thema Aliens, Kuscheltiere, T-Shirts, Anhänger, Statuen und viel mehr. Also ja das war eine lustige Erfahrung, aber wir mussten ja noch eine Weile weiter fahren. Nach ein paar Stunden im Auto sind wir dann also endlich an unserem Hotel in Nevada umgeben von Bergen angekommen, haben alles ausgeladen und sind erstmal schlafen gegangen.

Am nächsten Tag haben wir zuerst Pause gemacht und uns die Umgebung angeschaut. Schöne Natur und natürliche warme Quellen zum Baden waren mal eine tolle Abwechslung zum Auto und als nächsten Ausflug sind wir bis zur Grenze von Kalifornien gegangen und haben eine "Horseback Riding"- Tour gemacht.

Jeder hat ein Pferd bekommen und dann sind wir mit einem Guide im Wald mit Ausblick auf einen See für ungefähr eine Stunde ausgeritten. Das war echt was besonderes für mich, weil ich normalerweise nicht viel mit Pferden zu tun habe aber eben genau solche Sachen würde ich euch weiterempfehlen auch wenn es nicht so in eurer gewohnten comfort zone ist.

Der Höhepunkt des Ausfluges: Der Yosemite Nationalpark

Der beste Part war dann gegen Ende der Ferien unser Ausflug nach Yosemite, einem großen Nationalpark in Kalifornien, in dem es auch die berühmten riesigen Sequoia Bäume gibt. Dort sind wir zuerst für ein paar Stunden an einem Stausee entlang bis zu einem großen Wasserfall gewandert und tatsächlich habe ich auch eine Deutsche Wanderfamilie getroffen. 

Der Wasserfall war wunderschön und wir haben auch eine ganz schöne Dusche bekommen. Kurz nachdem wir wieder zurück gewandert sind, ging es dann auch schon zu den Bäumen. Es war schon etwas spät, aber wir haben entschieden trotzdem noch hinzulaufen und das war es wert. So große Bäume habe ich noch nie gesehen und man konnte auch durch manche hindurch laufen oder vor den Wurzeln stehen, von denen die umgekippt sind. Der Rückweg war dann eher eine Nachtwanderung, aber wir wurden nicht von nem Bären angegriffen oder so, also alles gut. 

Da die Woche schon fast rum war und wir ja wieder einmal quer durch Amerika zurück fahren mussten sind wir dann am Tag danach auch wieder los aber sind noch bei den Colorado Springs vorbei gekommen um uns das Ganze anzuschauen. Kurz gesagt sind dort riesige rote Steinformationen in speziellen Formen, die aus dem Nichts aus dem Boden ragen, die von einem Park umgeben sind.

Das war leider schon unser letzter Halt und danach ging es nach Hause. 

Bis bald Eure Enya