1 Schüleraustausch und Schulabschluss in den USA
Schüleraustausch ist normalerweise mit dem Ziel verbunden, dass die jungen Leute die Menschen, das Land, die Kultur und Sprache gut kennen lernen. Die Schüler*innen besuchen in den USA die Schule und nehmen auch an Prüfungen teil. Das ist aber weder in Deutschland noch in den USA darauf ausgerichtet, einen Schulabschluss konkret vorzubereiten. Wer daran denkt, in den USA die Schulzeit mit dem US High School Diploma abzuschließen, muss den eigenen Schüleraustausch darauf ausrichten und organisieren.
2 Die Teilnahme der Austauschschüler/innen am Unterricht in den USA
In den USA werden die Austauschschüler*innen zu Beginn des jeweiligen Semesters im Hinblick auf ihren Leistungsstandard den Kursen zugeordnet. Zumindest für die Kernfächer bilden diese Kurse dann auch unterschiedliche Anforderungsniveaus ab. Damit soll erreicht werden, dass sie ein interessantes Schulerlebnis bekommen, weniger eine für den Schulabschluss relevante Ausbildung.
3 Schüleraustausch USA und die Anforderungen des US High School Diploma
Das High School Diploma in den USA setzt voraus, dass die Schüler/innen mindestens die letzten beiden Schuljahre vor dem Diploma eine High School in den USA besuchen und die dafür erforderlichen Kernfächer in ausreichendem Umfang belegen. Je nach US-Bundesstaat können diese Anforderungen differieren.
4 Schüleraustausch USA und die Aufenthaltsdauer in den USA
Der normale Schüleraustausch ist als „befristeter Besuch“ ausgestaltet. Daher ist der Aufenthalt im Rahmen des J1-Visums auf ein Jahr befristet. Wenn man länger in den USA bleiben und lernen will, benötigt man ein anderes Visum, speziell das F1-Visum.
5 Die Voraussetzungen für den Besuch der High School in den USA
Voraussetzung für den Schulabschluss in den USA ist, dass man eine High School findet, die die Schüler*innen im Rahmen des F1-Visums besuchen können. Das sind in der Regel private High Schools. Private High Schools in den USA sind oft daran interessiert, Schüler*innen aus dem Ausland zu gewinnen und ermöglichen dann auch einen längeren Aufenthalt, der den Abschluss mit dem Diploma einschliessen kann.
6 Schüleraustausch mit Abschluss und die Gastfamilie in den USA
Wenn die Schüler*innen eine private High School in den USA besuchen, wird die Gastfamilie meistens durch die High School gesucht und dem Schüler/der Schülerin bereitgestellt.
7 Schüleraustausch USA mit Abschluss: Der Nutzen des High School Diploma
Das High School Diploma ist ein in den USA anerkannter Schulabschluss. Für das weitere Leben gibt es wesentliche Unterschiede zum deutschen Abitur. Generell kann man festhalten, dass das Niveau der Anforderungen für das Diploma deutlich unter dem deutschen Abitur liegt. Wer im Anschluss in den USA Studieren will, muss zusätzlich allgemeine oder fachspeifische Tests absolvieren. Für ein Studium in Deutschland normalerweise nicht als vollwertiges Abitur anerkannt. Dies kann den Zugang zu Hochschulstudiengängen erschweren, ganz unmöglich machen oder zusätzliche Eingangstests erforderlich machen.
8 Schüleraustausch mit Abschluss in den USA - die Boarding School als Lösung
Private High Schools mit angeschlossenem Internat (Boarding Schools) bieten oft die Möglichkeit, bis zum Schulabschluss in den USA zu bleiben. Dafür ist das F1-Visum maßgeblich. Diese High Schools bieten teiwleise auch die Möglichkeit, außer dem US High School Diploma einen international asl Studienberechtigung anerkannten Abschluss zu machen: Das International Baccalaureate (IB)
8 Schüleraustausch USA mit Abschluss: Die wichtigen Punkte für die Vorbereitung
Für die Entscheidung, in den USA auch den Schulabschluss zu machen, ist die eigene Studien- und Lebensplanung anzusehen. Insbesondere kann das Diploma sinnvoll sein, wenn man in den USA studieren und später leben will. Hinzu kommt die Frage, ob die Schüler*in sicher ist, in den USA leben zu wollen. Dafür können vorherige Aufenthalte in den USA, etwa in den Ferien, wichtige Hinweise geben.
In jedem Falle macht es Sinn, mit der Schule in Deutschland zu sprechen und deren Einschätzung zu erfahren. Auf dieser Grundlage geht es um die fachkundige Beratung und Betreuung durch eine Austauschorganisation, die spezielle Erfahrungen mit Schüler/innen hat, die bis zum Schulabschluss in den USA bleiben.
Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Anbieter für den Schüleraustausch. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vorgeprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem AUF IN DIE WELT-Portal. Vor der Entscheidung sollten die Schülerinnen, Schüler und ihre Familien zusätzlich mit mehreren seriösen Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Deutschen Stiftung Völkerverständigung.

