Schüleraustausch USA und weltweit: 7 Tipps, wie du Heimweh vermeiden oder leicht überwinden kannst

Heimweh im Auslandsjahr ist natürlich - aber kein Problem, wenn du in deinem Auslandsjahr aktiv bist und alle Möglichkeiten nutzt

Schüleraustausch macht Spaß, vor allem mit anderen jungen Leuten

Heimweh im Schüleraustausch ist normal

Ein Schuljahr im Ausland ist für viele junge Leute ein Traumziel, auf das sie hin fiebern. Aber wenn sie im Ausland angekommen sind, ist oft zunächst alles fremd: die Familie, die Schule, die Lebensweise. Die eigene Familie ist in Deutschland und damit weit weg. Dann kann es oft zu Heimweh kommen, vor allem an Feiertagen, die im Ausland gar nicht oder anders begangen werden als zuhause, beispielweise an Weihnachten.

Bevor das Heimweh auf deine Stimmung durchschlägt, stellt sich die Frage: Was kannst du tun, um das Heimweh zu überwinden - oder von vornherein zu vermeiden?

1    Nutze deine Schule, um Kontakte zu knüpfen

In deiner Zeit in der Schule kannst du versuchen, mit anderen Schülern so Kontakt suchen, dass ihr in der schulfreien Zeit etwas gemeinsam unternehmen könnt. Genauso wichtig ist, dass du alle Möglichkeiten nutzt, dich in das Schulleben einzubringen. Das betrifft sowohl freiwillige Arbeitsgruppen, Theatergruppen und vor allem den Sport. Wenn du in einem Sportteam mitmachst, lernst du automatisch viele Leute kennen und bist sehr beschäftigt mit Trainings und Wettkämpfen.

Engagiere dich, um Teil deiner Gastfamilie zu werden

Familien nehmen Gastschüler normalerweise dann auf, wenn sie an den Menschen und ihren Erfahrungen interessiert sind. Also: Gehe auf die Familie zu und versuche, mit deinen Gasteltern und Gastgeschwistern ins Gespräch zu kommen. Erfahrungsgemäß freuen sich die Gastfamilien, wenn du anbietest im Haushalt zu helfen. Wenn deine Gastfamilie Kinder hat, kannst du versuchen, mit deinen Gastgeschwistern etwas zu unternehmen. In jedem Falle solltest du Angebote, etwas gemeinsam zu unternehmen, immer annehmen - egal, ob es ein Einkaufsbummel, ein Familienbesuch oder ein Ausflug ist.

3    Kirchengemeinde, Jugendgruppen und Sport  in deinem Wohnort bieten gute Chancen

Die meisten Austauschschüler leben in Ortschaften, in denen der persönliche Umgang der Menschen normal ist. In den USA und in vielen anderen Ländern gibt es aktive Kirchengemeinden und Jugendgruppen, die attraktive Freizeitprogramme für junge Leute anbieten. Das solltest du auf jenen Fall wahrnehmen. Das macht Spaß, schafft gute Kontakte und sorgt dafür, dass du deine Zeit im Gastland optimal nutzt, um Land und Leute kennen zu lernen.

4    Nutze die Unterstützung deiner Austausch-Organisation

Als Austauschschüler hast du normalerweise einen Ansprechpartner von der Austausch-Organisation, der vor Ort bei Problemen helfen kann. Du solltest mit dieser Person Kontakt aufnehmen und um Hilfe bitten.

5    Lerne die Sprache im Auslandsjahr möglichst schnell

Wenn du die Sprache deines Gastlandes noch nicht fließend sprichst, ist das kein Hinderungsgrund: Deine Gastfamilie, deine Mitschüler und Lehrer wissen, dass du in ihr Land kommst, um die Sprache zu lernen. Sie werden dir gerne helfen, in der Sprache besser zu werden. Du wirst sehen, dass deine Gastfamilie positiv reagiert, wenn sie merkt, dass du dir Mühe gibst, ihre Sprache zu lernen.

6    Nutze die Erfahrungen anderer im Schüleraustausch mit Heimweh

Die Berichte vieler Austauschschüler zeigen, dass Heimweh normal ist und wie sie das Heimweh durch eigene Aktivitäten gut in den Griff bekommen haben – viele hatten so viel zu tun, dass sie gar kein Heimweh mehr hatten. Gute, ungeschminkte Erfahrungsberichte findest du im Schüleraustausch-Blog (www.schueleraustausch-portal.de/blog)

7    Sei aktiv in deinem Schüleraustausch!

Was du nicht machen darfst: Du darfst dich nicht in dein Zimmer zurückziehen, abkapseln oder nur noch am Computer oder Fernseher sitzen. Genauso wenig hilft es, wenn du oft mit deiner Familie in Deutschland Kontakt hast. Je mehr du das Leben in deiner Gastfamilie, deiner Schule und Umgebung aktiv lebst, desto weniger kommst du dazu Heimweh zu verspüren. Vor allem: Du kannst deinen Schüleraustausch optimal genießen!