Schüleraustausch USA: Wie Lea dazu kam, in die USA zu gehen und was sie in Texas erlebt

Das Auslandsjahr USA in Texas mit Cowboys, Öl, Raumfahrt und deutscher Geschichte

Schüleraustausch USA in Texas

Lea aus Nordrhein-Westfalen hat ihr Auslandsjahr mit unserem Austausch-Stipendium in Texas in den USA verbracht. Hier berichtet sie über ihre Erfahrungen 

Die erste Frage für meinen Schüleraustausch: Welches Land ist am besten?

Als für mich feststand, dass ich ein Austauschjahr machen wollte, gab es eine wichtige Frage: In welches Land soll ich denn jetzt gehen? Für mich persönlich stand fest, dass es ein englischsprachiges Land sein sollte. Als erstes wollte ich nach England, aber da ich dort schon zweimal war, fand ich es besser in ein anderes Land zu gehen. Außerdem ist England auch ziemlich nah an Deutschland und es ist daher eher wahrscheinlich, dass ich dort vielleicht noch einmal hinreisen werde.

Meine nächste Idee für das Auslandsjahr war Neuseeland

Über Neuseeland wusste ich noch nicht so viel und die Natur dort hat mich echt begeistert. Hier gab es aber leider auch einen Haken. Es war einfach zu teuer.

Schlussendlich habe ich mich für den Schüleraustausch USA entschieden

Amerika war und ist immer noch ein Traum für mich. So viele Sachen, die wir in Deutschland kennen, wie z.B. Filme oder Musik, kommen aus Amerika. Ich wollte einfach wissen was von all‘ dem, was wir aus Filmen kennen, auch wirklich wahr ist. Aber Amerika ist ziemlich groß mit seinen 50 Staaten und es war spannend, nicht zu wissen, wohin genau ich kommen würde.

Ich verbringe mein Auslandsjahr USA in Texas

Ich bin nach Katy in der Nähe von Houston in Texas gekommen. Texas ist nach Alaska der zweitgrößte Staat. Das Wetter in Texas ist echt super für mich. Ich hasse die Kälte und hier ist es die meiste Zeit warm. Im Winter wird es zwar auch um die Null Grad kalt, aber im Februar werden es hier schon schnell wieder 25 Grad.

Mein Schüleraustausch USA in Texas mit Cowboys und Öl

Wenn man an Texas denkt, denkt man hauptsächlich an Cowboys und Ölquellen. Aber die Menschen hier sehen ganz normal aus und es gibt ganz normale Städte und nicht überall eine Ölquelle. Trotzdem sieht man hier schon öfters den ein oder anderen mit n nicht sogar das größte. Ich freue mich schon sehr darauf, mit meiner Familie dort hingehen zu können, weil es bestimmt eine einmalige Erfahrung wird. Auf dem Rodeo gibt es, wie man es sich bestimmt schon denken kann, Cowboys, Pferde und Kühe. Was mir jedoch am besten gefällt, ist, dass jeden Abend ein Sänger auftritt oder eine Band spielt. Und nicht irgendwelche Sänger kommen dahin, sondern richtige Weltstars, die (fast) jeder kennt. Meine Gastfamilie und ich werden auf das Konzert von Fall Out Boy gehen.

Schüleraustausch USA in Texas: Raumfahrt, schöne Städte und deutsche Geschichte

Außerdem gibt es in Houston die US-Bundeszentrale für Raumfahrt, NASA. Und jeder kennt doch bestimmt den Satz “Houston, wir haben ein Problem.” aus dem Film Apollo 13.  Texas hat aber auch noch andere schöne Plätze zu bieten. San Antonio ist zum Beispiel eine wunderschöne Stadt, die ich besucht habe.

Überall fand man etwas Geschichte und nicht nur amerikanische, sondern auch deutsche. Texas ist nämlich der Staat, in dem die meisten deutschen Siedler gewohnt haben, nachdem Amerika entdeckt wurde. Viele Häuser sind nach deutscher Bauweise gebaut oder die Straßen haben deutsche Namen. Da hat man sich gleich schon fast wie Zuhause gefühlt. Ich war sogar in einem deutschen Restaurant. Es war zwar nicht so gut wie ein richtiges deutsches Restaurant, aber kam dem schon ziemlich nah.

Bis bald Eure Lea