Schüleraustausch USA: Wie Talea das Auslandsjahr geplant, finanziert die Organisation gefunden hat

Talea verbringt ihr Auslandsjahr mit einem AUF IN DIE WELT-Stipendium in den USA – warum sie in die USA will, ihre Auswahl der Organisation und die Finanzierung

Auf in die Welt Schüleraustausch mit Stipendium in den USA

Auf in die Welt Schüleraustausch mit Stipendium in den USA

Talea aus Bayern verbringt das Auslandsjahr mit einem Stipendium der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung in den Vereinigten Staaten von Amerika. Sie lebt bei einer Gastfamilie in Huron im Bundesstaat South Dakota im Mittleren Westen der USA. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Die Berichte zu ihrem Auslandsjahr in Irland kann man im Schüleraustausch Blog sehen. Alles zum Schüleraustausch nach USA mit 10-Schritte-Plan gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal in der großen Länderseite Schüleraustausch USA.

Warum das Auslandsjahr? – Schau doch mal über den Tellerrand hinaus!

Diesen Satz hat bestimmt jeder schon einmal gehört. So auch ich. Immer und immer wieder haben mich meine Eltern motiviert neugierig zu sein, Dinge auszuprobieren und offen für alles zu sein.

Im Schüleraustausch will Talea auch gut Englisch lernen

Und genau diese Neugier hat mich gepackt als ich das erste Mal von einem Auslandsjahr gehört habe. Das wollte ich machen! Aber wo? Ich war mir sofort sicher, dass es ein englischsprachiges Land sein sollte da mir die Sprache schon immer viel Spaß bereitet hat und mir klar war dass, egal was passieren würde, gute Englischkenntnisse ein Vorteil in vielerlei Hinsicht sein würden.

Warum Talea sich für den Schüleraustausch in den USA entschieden hat

Natürlich würde es eine Herausforderung werden, aber wo ist denn der Reiz ohne eine solche? Irland und England habe ich sofort ausgeschlossen denn ich wollte weit weg, raus aus Europa. Auch die meisten anderen Länder sprachen mich nicht an und so lief die Entscheidung letztendlich auf Kanada oder Amerika hinaus.

Ich habe immer schon so viel aus den USA gehört und gelesen, in Büchern, Filmen und von Internetfreunden, dass es mich letztendlich dann dorthin gezogen hat. Ein großer Faktor war, dass ich unbedingt den bekannten “School Spirit” selbst erleben wollte – und ich sollte nicht enttäuscht werden.

Die Auswahl der Austauschorganisation ist Talea systematisch angegangen

Zunächst musste eine passende Organisation für das High School-Jahr gefunden werden. Dazu habe ich gemeinsam mit meinen Eltern aus der Vielzahl der Organisationen einige ausgesucht, die unseren Vorstellungen am nächsten kamen:

Auf welches Land hat sich die Organisation spezialisiert (USA war mir wichtig)?

  • Wie viele Jugendliche haben bereits ein Auslandsjahr mit der Organisation gemacht? Die Organisation sollte Erfahrung haben.
  • Gibt es positive oder auch negative Bewertungen zu dieser Organisation?
  • Was bieten die Organisationen als Zusatzleistungen? Ursprünglich war geplant, dass wir die ersten drei Tage in New York verbringen, was aber leider wegen Corona ausgefallen ist.

So haben wir drei Organisationen gefunden, bei denen meine Eltern und ich an Informationsveranstaltungen teilgenommen haben. Es war schwer zu entscheiden, da alle Vorstellungen sehr informativ und doch irgendwie ähnlich waren. Letztendlich haben Sympathie und die Kosten den Ausschlag gegeben.

Wie Talea das Auslandsjahr in den USA finanziert hat: Sparen, Jobben, Stipendium

Da das Auslandsjahr bereits von der Austauschorganisation einiges kostet, habe ich für das zusätzlich benötigte Taschengeld fleißig gespart, durch Austragen von Anzeigern etwas hinzuverdient und nicht zuletzt mich für das AUF IN DIE WELT-Stipendium beworben, um mir damit den einen oder anderen Wunsch zu erfüllen, wie Essengehen, Kleidung kaufen oder ins Kino gehen.

Das lange Warten auf die Gastfamilie war für Talea eine Geduldsprobe

Aber noch hatte ich ja meine Gastfamilie gar nicht bekommen. Nachdem ich meine Bewerbung im Dezember abgeschickt hatte, hieß es Warten. Warten auf die eine E-Mail mit der alles klar werden würde. Es fühlte sich an wie eine Ewigkeit und am Montagmorgen den 6. Juni schaute ich auf mein Handy und las “Hello from South Dakota”.

Nach der ersten Aufregung musste ich ehrlich gesagt erst einmal Googlen, wo South Dakota denn überhaupt ist. Ich war ein wenig skeptisch, da es praktisch mitten im Nirgendwo liegt, aber das sagt absolut gar nichts über die Leute dort aus, es gibt überall tolle Menschen, mit denen man ein aufregendes Jahr verbringen kann.

Eure Talea